Das Versagen der Regierung hat viele Gesichter:

Lauterbach verbreitet schon wieder Panik!

Zum Jahresbeginn dramatisiert der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach weiterhin die sogenannte Corona-Lage.

Die Unfähigkeit der Regierung hat, um es in Anlehnung an Angela Merkels Corona-Ansprache zu Neujahr zu sagen, viele Gesichter: Jens Spahn, Markus Söder, Armin Laschet und natürlich Angela Merkel. Aber kaum ein Gesicht wird so sehr mit diesem Versagen verbunden, wie das von Karl Lauterbach.

Gleich zum Jahresbeginn dramatisiert der SPD-Viren-Experte Karl Lauterbach erneut die sogenannte Corona-Lage. Er sieht weiterhin keine Besserung. »Wir werden jetzt«, betonte Lauterbach, »die schlimmsten drei Monate der gesamten Pandemie mit hohen Infektions- und Todeszahlen vor uns haben«, sagte er am Samstag.

Eine Besserung erwartet er im April durch eine Kombination aus besserem Wetter und mehr verfügbarem Impfstoff. Zu den Wetteraussichten äußerte sich Lauterbach nicht. Aber zum Impfstoff erklärte der Sozialdemokrat, ob ein weitgehend normales Leben möglich wäre, hinge von der Zulassung des Impfstoffs der Universität Oxford und des britisch-schwedischen Unternehmens Astrazeneca ab.

Deutliche Defizite sieht der SPD-Politiker bei der bisherigen Impfstrategie und bedauerte es, dass die EU so wenig des amerikanischen Impfstoffs von Moderna gekauft habe. »Schon sehr früh war klar, dass der Moderna-Impfstoff sehr stark wirkt und in Hausarztpraxen verwendet werden könnte«, kritisierte Lauterbach. Nun, da so wenig bestellt worden sei, spiele der Impfstoff bei den anstehenden Zulassungen keine Rolle.

Mit seiner Kritik an der Impfstrategie der EU und der Bundesregierung hängt Lauterbach wieder einmal hinterher. Und es ist auch nicht bekannt, dass Lauterbach im Sommer seinen fachlichen Rat beim Gesundheitsminister in die Waagschale geworfen hätte. Immerhin sitzt seine Partei, die SPD, mit in der Regierung unter Angela Merkel, trägt also auch eine Mitverantwortung für das momentane Desaster beim Impfstart.

Denn selbst wenn man bedenkt, dass sich der verspätete und langsame Impfstart womöglich noch einmal als Segen entpuppt – nämlich dann, wenn der Impfstoff sich langfristig als gefährlich oder sogar tödlich erweist – Lauterbach ist ein Befürworter einer bevölkerungsweiten Impfung. Wenn er die Fehler, die beim Bestellen des Impfstoffs gemacht worden sind, nicht schon früher angemerkt hat, dann trägt er eine Mitverantwortung am Versagen der Bundesregierung.

Sven von Storch

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