Seit zwei Jahren wird Deutschland jeden Tag von neuem mit den aktuellen Daten zur Corona-Epidemie überschüttet. Das Ganze nennt sich Dachboard und enthält, wie es scheint, die ganz Weisheit amtlicher Verlautbarungen. Hier verbreitet über das Robert-Koch-Institut, RKI, und immer wieder garniert mit Korrekturen und Anpassungen, weil die meisten Gesundheitsämter auch nach 24 Monaten offenbar immer noch nicht verstanden, haben, dass aktuelle Zahlen auch am Wochenende beschafft werden müssten.
Doch nach zwei Jahren Schummeln, Mogeln und Unfähigkeit ist nun der Bruchpunkt erreicht. Den hat eine Propagandaeinrichtung erreicht, wenn sie ihren Zweck nicht mehr erfüllt: Eine Mehrheit der Bürger glaubhaft zu täuscht. Nach einer von der Bild-Zeitung in Auftrag gegebenen Umfrage, geben 57 Prozent der Befragten nichts mehr auf die Werte des RKI. Nur jeder Dritte glaubt, dass die Zahlen stimmten.
Über die Hälfte ist mit dem Krisen-Management der Ampel-Koalition unzufrieden. 58 Prozent der Befragten sprechen sich für eine allgemeine Impfpflicht aus, 34 Prozent lehnen diese ab. Das sind keine guten Werte, wenn man beachtet, mit welchem Aufwand die Propagandamaschine der Medien die Bürger bearbeitet. Rund um die Uhr werden Kritiker der Regierung bekanntlich als Rechtsradikale oder Gewalttäter diffamiert. Hier verliert eine Regime seinen ideologischen Boden.
Die Zahlen geben Hoffnung, dass der Verstand in die Politik zurückkehren könnte. Auch wenn es bedenklich stimmt, dass es fast zwei Jahre gedauert hat, bis die Mehrheit das falsche Spiel mit R-Werten, Inzidenzen, Hospitalisierungsquoten zu durchschauen beginnt. Und solange eine Talk-Show-Diva wie Karl Lauterbach, dessen Inkompetenz weit länger bekannt ist, als Gesundheitsminister damit prahlen darf, dass er sich jetzt erst mal die Zahlen besorgen will – so lange ist höchste Vorsicht angesagt. Denn gerade Lauterbach hat die Pandemie für sein politisches Vorankommen genutzt. Jetzt hat er sogar den ehemaligen Chef des FC Bayern auf seiner Seite. Doch auch das ist ein Silberstreif am Horizont. Denn wer den notorischen Steuerbetrüger zu seinen Unterstützern zählt, der braucht keine Feinde.


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