Gesundheitsminister erklärt die Corona-Maske zum Symbol!

Lauterbach_ Der Corona-Herbst wird kein Zuckerschlecken

Mit immer neuen Tricks versucht Karl Lauterbach, SPD, der Impfindustrie neue Kunden zu beschaffen.

Langsam wird es für Gesundheitsminister Lauterbach ernst: Der Herbst naht und droht mit einer ausbleibenden Corona-Welle. Also steigert der wirre Gesundheitsminister seine Warnrufe noch einmal. Von der Welt gefragt, »Wie wird der Corona-Herbst?«, lautet seine Antwort:

»Der Corona-Herbst wird kein Zuckerschlecken.« Dann führt er sein Szenario aus, wie wir es von ihm kennen: »Wir werden mit der BA.5-Variante zumindest am Anfang einen Anstieg der Fallzahlen erleben. Es wird dann zu Ausfällen in den Betrieben und der kritischen Infrastruktur kommen, etwa in Krankenhäusern. Es stehen uns also schwierige Zeiten bevor.«

Für alle, die nicht überzeugt sind, ergänzt der SPD-Politiker: »Dabei haben wir schon jetzt zwischen 100 und 150 Corona-Tote pro Tag. Meine Sorge ist, dass diese Zahl noch steigen könnte.« – Schlimm an solchen Interviews ist eigentlich nur, dass Lauterbach nicht gefragt wird, womit er den Blödsinn begründet, den er verbreitet.

Tatsache ist: In Deutschland starben im Jahre 2021 täglich etwa 2,800 Menschen, weil Menschen nun einmal sterben. Lauterbachs Horrorzahlen sind also die reinen Fake-News, mit denen der Gesundheitsminister dank der in Panik gebrachten Bürge die Impfindustrie weiter ankurbeln will.

»Wir schlagen das ja nicht einfach aus Spaß vor«, ergänzt Lauterbach, der den kritischen Unterton durchgehört hat, »es geht um den Schutz der Bevölkerung vor Ansteckung und möglichen schweren Krankheitsverläufen.« Ein Schutz, den es nicht gibt und wenn dann nur für Genesene.

Was Lauterbach nach wie vor kann: Vom Thema ablenken. Nach den Grenzwerten gefragt, ab denen die Bundesländer handeln sollen, druckst er, weil sein Ministerium keine Grenzwerte veröffentlicht hat, herum: »Jedem Landesgesundheitsminister mit Pandemie-Erfahrung sollte klar sein, dass das Infektionsgeschehen weitaus komplexer ist als drei oder vier Zahlen. Aber richtig ist, dass wir einen besseren Überblick brauchen.« Eine prächtige Volte! Vom Grenzwert zum Überblick, den er wieder einmal nicht hat und auch nicht haben wird.

Dann kommt der Brüller. Im neuen Infektionsschutzgesetz wird die Maske im Restaurant nur auf dem Weg vom Tisch zur Toilette verpflichtend. »Werden so tatsächlich Ansteckungen verhindert?« – Originalton Lauterbach: »Ja. Jeder Moment, in dem Sie die Maske tragen, bedeutet mehr Schutz. Außerdem geht von der Maske immer auch ein Signal aus: an diesem Ort kann man sich infizieren. Das macht Menschen vorsichtig.«

Merke: Die Maske wird nicht mehr getragen, um vor Infektionen zu schützen – was sie, zugegeben, ohnehin nie gemacht hat! –, sondern weil von ihr ein Signal ausgehen soll: ›Wer Maske trägt, kann infizieren.‹ Etwas deutlicher: ›Der da kann mich infizieren!‹ Oder auch: ›Der andere ist womöglich infektiös.‹

Frage des Interviewers: »Wird die Maske also zum Symbol?« – Lauterbach: »Nein!«

Hier hat ein Minister offenbar komplett die Kontrolle über sein Geschwätz verloren. Vielleicht sollte die Impfindustrie sich langsam nach einem neuen Lobbyisten umsehen.

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.