Ist das Schicksal der Kinder und Jugendlichen dem SPD-Politiker gleichgültig?

Lauterbach bleibt hartnäckig_ Kinder sollten geimpft werden

Die Kritik an der Absicht, Kinder und Jugendliche gegen Corona zu impfen hält an. Aber Karl Lauterbach bleibt bei seiner Forderung, sie möglichst bald zu impfen.

Trotz einer zu erwartenden Zahl von Toten im dreistelligen Bereich, besteht der SPD-Virologe Karl Lauterbach darauf, Kinder und Jugendliche zu impfen. Dabei hatte erst zuletzt die Ständige Impfkommission, Stiko, überlegt, den Biontech-Impfstoff nur für Jugendliche mit Vorerkrankungen zu empfehlen.

Karl Lauterbach zeigte sich nach der Empfehlung »enttäuscht«, dass die Stiko keine grundsätzliche Empfehlung zur Impfung der Kinder ausgesprochen habe. Damit würde die Verantwortung auf Eltern und Ärzte abgeschoben.

»Damit werden viele überfordert sein«, behauptete der Dauerwarnton und Panikmacher der Sozialdemokraten, der seit Monaten mit immer neuen Wellenbrecher-Lockdowns durch die Medien tingelt. Laut Lauterbach rechtfertige die Datenlage eine Impfempfehlung. »Ich würde so weit gehen, die Impfung für über Zwölfjährige sogar ausdrücklich zu empfehlen. Ich halte das Risiko von Nebenwirkungen für diese Altersgruppe für ausgesprochen gering.«

Eine steile These, wenn man die Zahl der Toten durch Impfungen auf die Kinder und Jugendlichen hochrechnet: Bis zu 500 Tote sind zu erwarten. Von den Nebenwirkungen und den Langzeitschäden gar nicht erst zu reden.

Wenn Lauterbach laut Welt weiter behauptet: »Die Folgen einer Covid-19-Erkrankung dürften im Vergleich viel schwerer wiegen«, dann beweist er einmal mehr seine fachliche Inkompetenz. Denn die Zahl der Toten Kinder und Jugendlichen nach einer Impfung sind schlicht nicht bekannt. Bekannt ist aber, dass bisher 24 Kinder und Jugendliche an Covid-19 verstarben.

Karl Lauterbach drückt statt dessen auf die Tube – oder besser auf die Spritze. »Wir sollten es möglich machen«, forderte er, »dass alle Kinder die erste Impfung erhalten haben, bevor die Schule wieder beginnt«. Die Sicherheitsrisiken spielen für Lauterbach offenbar überhaupt keine Rolle. Wichtig ist ihm allein, dass die Impfung der Kinder noch schneller erfolgt, als die Impfung der Erwachsenen, wenn Lauterbach ergänzt: »Wir müssen auf jeden Fall verhindern, dass die Schule wieder ausfällt – selbst wenn das möglicherweise dazu führen würde, dass der Impffortschritt sich bei Erwachsenen um zwei Wochen verschieben könnte.«

Ob Lauterbach im Falle von Langzeitfolgen dafür die Verantwortung trägt ? Man darf es mit Fug und Recht bezweifeln.

Sven von Storch

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