Der Klimawahn treibt in Deutschland immer neue Blüten. Bei verschwindend wenigen 2% liegt Deutschlands Anteil am von Menschen verursachten weltweiten CO2 Ausstoß. Zum Vergleich: China stößt fast 30% des Gases aus, das für den Treibhauseffekt mitverantwortlich ist. Aber nur Deutschland krempelt seine Wirtschaft völlig um.
Auf den weltweiten CO2-Ausstoß hat eine Senkung der deutschen Werte, das versteht jeder, der nur ein wenig rechnen kann, praktisch keinerlei Einfluss. Gelänge es deutschen Städten und Ländern, bis 2050 völlig treibhausgasfrei zu werden, ginge der Klimawandel weiter wie vorher.
Warum also wird vom Belt bis zum Bodensee allerorten zum Klimanotstand gerufen? Warum wird die norddeutsche Landschaft in nie dagewesenem Umfang vernichtet? An einer sinnvollen, effektiven Klimapolitik kann es nicht liegen. Und daran liegt es auch nicht.
Deutschland sieht sich in einer Vorreiterrolle. Wer es nicht glaubt, muss nur einen Blick in Mainstreammedien werfen. Sie erblöden sich nicht, ihre Ansichten der Öffentlichkeit anzuvertrauen. Nicht etwa nur rote und grüne Blätter - selbst in der einst renomierte FAZ haben mitunter Klimaverwirrte das Sagen.
Kommentare wie Klima braucht Vorreiter haben die Offenheit von Propagandatexten für sich. Natürlich weiß auch der rasende Klimaretter von der FAZ um die niedrigen CO2-Anteile Deutschlands. Also muss er ein Spiel mit Zahlen beginnen. Er bezieht sich auf den Pro-Kopf-Ausstoß statt auf den Gesamtanteil Deutschlands. Zwar ist der definitiv fürs Weltklima völlig belanglos - aber er ist höher als zum Beispiel in China. Wie schön, das es den Mittelwert gibt.
Dieser Trick aus der Mottenkiste mit statischen Lügen nennt sich Klimagerechtigkeit. Hier dient er dazu, dem deutschen Klimamichel die nächste Steuer- und Mieterhöhung schmackhaft zu machen. Denn weil das so ist, weil jeder einzelne Deutsche mehr CO2 ausstößt als jeder einzelne Volksgenosse in China und weil Deutschland reicher ist, muss Deutschland Vorreiter sein.
»Uns geht es um die Vorbildfunktion«, sagte der Chef der Wirtschaftsweisen laut FAZ. Und der rasende Klimareporter ergänzt völlig frei von jeder Ironie: »Es mag ja stimmen, dass wir allein das nicht schaffen. Deutschland ist nicht alles. Aber ohne Deutschland wird es nichts.«
Vor kurzem fragte der amerikanische Historiker Victor Davis Hanson: »Is Germany Becoming Germany - Again?« Das trifft den Kern des deutschen Klimawahns. Er ist eine Variante des Größenwahns vergangener Zeiten. Und das wird in sämtlichen Ländnern Europs registriert. Außer in einem. Dort werden die Köpfe mit Fake-News über das Klima benebelt: China liegt im Pro-Kopf-Ausstoß CO2 knapp hinter Deutschland und reicher ist es allemal. Man muss fürchten: So wird das mit Deutschland nichts mehr.


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