Ärzte wollen auf Empfehlung der Stiko warten

Kinderärzte verweigern Mitwirkung bei Impf-Experimenten an Kindern

Gegen die fehlende Empfehlung der Ständigen Impfkommission will die Merkel-Regierung Kinder und Jugendliche impfen lassen.

Der Hippokratische Eid besagt: »Ich werde niemandem, auch nicht auf seine Bitte hin, ein tödliches Gift verabreichen oder auch nur dazu raten. Auch werde ich nie einer Frau ein Abtreibungsmittel geben.« Politiker sind nicht an diesen Eid gebunden. Aber alle Ärzte.

Folgerichtig kann die Bundesregierung, obwohl die Ständige Impfkommission, Stiko, keine Empfehlung für das Impfen von Kindern und und Jugendlichen ausgegeben hat, darauf beharren, auch 12-Jährige zu impfen.

Doch Kinderärzte dürfen das nicht. Und daher verweigern sie ihre Mitarbeit bei diesem Vorhaben, bei dem mit der Gesundheit und dem Leben der Kinder und Jugendlichen gespielt wird. Es liegt zwar eine Zulassung von Impfstoffen für die EU vor; für die Kinderärzte geben aber die Empfehlungen der Stiko die Richtlinien vor.

»Für uns Kinder- und Jugendärzte«, sagte ein Sprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, ist »entscheidend, was die Stiko zur Impfung von Jugendlichen sagt, denn der Bundesgerichtshof hat die Stiko-Empfehlungen als medizinischen Standard anerkannt.« Allein bei Kindern, die chronisch etwa an schweren Herz- oder Lungenkrankheiten leiden, darf gegen Covid-19 geimpft werden.

Ein Jugendmediziner betonte: »Wenn wir impfen, tun wir das primär aus Eigennutz des Impflings«. – Ein Hinweis darauf, dass gesunde Kinder von Covid-19 praktisch unberührt bleiben, oder im medizinischen Jargon: Sie hätten im Fall der Erkrankung mit einer überschaubaren primären Krankheitslast zu rechnen. Daher ergebe sich durch die vorschnelle Impfung »ein ethisches Dilemma«.

Wie gesagt: Politiker handeln nicht nach medizinischen Standards. Sie kennen auch keinen Hippokratischen Eid. Und von einem ethischen Dilemma im Umgang mit Kindern und Jugendlichen ist bei Merkel, Spahn und Lauterbach wenig zu sehen. Sie wollen unbedingt impfen.

Sven von Storch

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