Jeder Dritte Deutsche Bürger will sich nicht impfen lassen. Das ergibt die repräsentative Umfrage »Zwischen individueller Freiheit und Gemeinwohl« der Bertelsmann-Stiftung – eine Einrichtung, die als staatsnah gilt. Daher dürften die mitgeteilten Werte, wenn überhaupt, tatsächlich noch höher ausfallen.
Die Umfrage wurde vom Norstat Institut Ende 2020 durchgeführt. Mehr als 1000 Erwachsene wurden befragt. Anders als die Mainstream-Medien immer wieder suggerieren, ist die Ablehnung kein Zeichen von politischer Radikalität oder politischer Verwirrung, sondern das genaue Gegenteil: Die Bertelsmann-Stiftung betont, die Ablehnung der Impfung fiele unter leistungs- und erfolgsorientierten Menschen deutlicher aus.
Dass sich die Verwirrten eher unter den Befürwortern befinden, zeigt sich, wenn man beachtet, dass etwa 45 Prozent der Befragten angaben, die Krise könne auch positive Auswirkungen haben – etwa im Hinblick auf Klimaschutz und soziales Miteinander. 82 Prozent stimmten gar der Aussage zu, die Pandemie beweise die Notwendigkeit eines tiefgreifenden Wandels der Gesellschaft.
Fast ebenso viele lehnen die fortgesetzte Einschränkungen der Grundrechte ab. 33 Prozent der befragten Bürger in Deutschland sprechen sich »eher« oder sogar »voll und ganz« gegen die von der Bundesregierung verhängten Beschränkungen aus.
Eine Mitautorin der Studie, Yasemin El-Menouar, riet der Politik daher, die Einschränkungen durch die Anti-Corona-Maßnahmen zeitlich zu begrenzen, damit es bald wieder möglich wird, »ein freies und eigenbestimmtes Leben führen zu können«.


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