Kriegsrecht oder Corona-Maßnahmen?

Italien_ Proteste gegen Corona-Maßnahmen

In Italien wird der Widerstand gegen die Corona-Maßnahmen stärker. Gestern kam es zu schweren Auseinandersetzungen.

[Siehe auch Berichte und Videos HIER, HIER und HIER]

Nach einer weiteren Verschärfung der Corona-Maßnahmen ist es in mehreren Städten Italiens zu Protesten gegen die Maßnahmen gekommen. Hunderte von Menschen gingen am Montagabend in Turin und Mailand gegen die Beschränkungen auf die Straße. Schon Ende vergangener Woche war es in Neapel und Rom zu Protesten gekommen.

Die neuen Beschränkungen sehen für ganz Italien seit Montag vor, dass alle Restaurants und Bars für die nächsten 30 Tagen um 18.00 Uhr schließen müssen. Diese Regelung trifft die Italiener hart, da sie zumeist nicht vor 19.30 Uhr oder später zu Abend essen. Insbesondere für die Restaurantbetreiber ist die Maßnahme eine Katastrophe. Kinos, Theater, Fitnessstudios, Bäder, Skiresorts und Konzerthallen dürfen ebenfalls nicht mehr öffnen. Die meisten Gymnasien bleiben geschlossen.

Im deutschen Mainstream und den GEZ-Medien wird über die Proteste wenig berichtet und wenn dann nur über angebliche Gewalttätigkeiten und die Festnahme von zwei [sic!] Demonstranten. Ferner wird versucht, wie zum Beispiel in der Welt, die Protestierenden entweder in die Nähe von Schlägern aus dem Ultra-Bereich der Fußballvereine zu rücken. Oder man spricht, wie die Tagesschau der GEZ-Medien, gleich von »Rechtsradikalen« oder »Neofaschisten«, die randalieren – eine Masche, die in Deutschland gut zieht, wenn es darum geht, die Kritiker der Corona-Maßnahmen mundtot zu machen. Und eine Masche, die an die trüben letzten Tage der DDR kurz vor ihrem Ende erinnert.

Sven von Storch

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