Nach Angaben der saudischen Medienagentur Elaph drangen israelische F-35 Kampfjets in den letzten zwei Monaten mehrfach in den iranischen Luftraum ein. Sowohl iranische als auch russische Radar-Systeme konnten die Maschinen der fünften Generation nicht orten.
Israel und die USA haben nach Angaben von Elaph großangelegte Übungen über dem Roten Meer durchgeführt, um einen Luft- und Seeschlag gegen den Iran und die Beschlagnahmung iranischer Schiffe im Golf zu simulieren. Die Übungen gehören zu einer Kette von Manövern, bei den die Luftwaffen beider Länder, um sich mal heimlich, mal öffentlich auf Angriffe gegen iranische Atomanlagen vorzubereiten.
Israel hat seine Luftflotte auf den Fall eines nuklear gerüsteten Irans vorbereitet und insbesondere die F-35 Jets so aufgerüstet, dass sie keine Luftbetankung mehr benötigen und größere Bomben tragen können, ohne ihre Tarnkappeneigenschaft zu verlieren.
Eine arabische Quelle sagte gegenüber Elaph, die gemeinsamen Übungen von USA und Israel zeigten, dass Israel Unterstützung und Hilfe aus Amerika erhalten werde, falls es zu Angriffen gegen iranische Anlagen kommen wird, nachdem in Wien ein Abkommen mit Teheran erreicht wurde.
Der Iran hat in den letzten Tagen mehrfach gefordert, dass die von der Internationalen Atomenergiebehörde eingeleitete Untersuchung seiner Anlagen zur Urananreicherung eingestellt werden sollten.
Israel wiederum deutet die Haltung der Biden-Administration so, dass sie ihre Zusage, den Iran an der Erlangung einer Atomwaffe zu hindern, nicht einhalten werde, sofern es dem Iran-Abkommen in seiner jetzigen Form zustimmen werde. Um den Iran zu hindern, atomwaffenfähig zu werden, werden militärische Operationen sehr wahrscheinlich.


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