Die Grünen als Verbotspartei:

Habeck will uns unsere Gasheizungen abdrehen

Wirtschaftsminister Habeck schafft nicht das Nötigste und hat trotzdem ambitionierte Pläne im Kopf.

Während den deutschen Haushalten die Mieten über den Kopf wachsen und die Gasrechnungen demnächst um 25 bis 50 Prozent steigen, denkt Wirtschaftsminister Robert Habeck in ganz anderen Dimensionen. Er will das machen, was unter dem Spruch »Aus der Not eine Tugend machen« bekannt ist.

Die Not: Es gelingt dem Wirtschaftsminister nicht, die Gaspreise auf einem für die Verbraucher vertretbaren Niveau zu halten. Doch statt für den Rohstoff zu sorgen, geht Habeck nun einen gänzlich anderen Weg. »Je weniger Energie wir verbrauchen«, gab der 52-Jährige zum Besten, »desto weniger herausfordernd ist diese Situation«. Also zielt der Minister auf den Verbraucher, speziell den Gasverbraucher: »Gebäudesanierung, kein weiterer Einbau von Gasheizungen.« Die Tugend soll dann wohl sein, dass in Zukunft mit Strom aus Windkraftwerken geheizt wird.

Nach dem peinlichen Auftritt des Ministers in Katar also jetzt das Verbot! Genaueres weiß Habeck natürlich noch nicht. »Ich will in die Verhandlungen jetzt nicht mit Zahlen und Grenzwerten reingrätschen«, sagt er zur Entschuldigung. Aber »es muss einerseits machbar und umsetzbar sein, andererseits sollte es möglichst ambitioniert Wirkung entfalten«, erklärte der ehemalige Chef der Grünen. Schließlich habe er auf seiner Reise erlebt, »wie die ganze Welt gerade darum kämpft, neue Gasversorgungsmöglichkeiten zu bekommen«.

Interessant: In Zeiten, in der überall zusätzliche Kosten entstehen und die zusätzlich extrem unsicher sind, sinniert der Wirtschaftsminister auf dem Rückflug von Katar darüber nach, eine der wichtigsten Wärmequellen der Bürger zu demontieren. Die zusätzlichen Kosten für diese neue Aktion der Grünen kennt Habeck mit Sicherheit nicht. Aber vermutlich sind sie ihm auch egal.

Eine Entlastung der Bürger für die dank der Energiewende dramatisch gestiegenen Kosten kommt für Habeck jedenfalls nicht in Frage. Bei Preisentlastungen, so der Klimaminister, sollte das Marktsignal erhalten bleiben, »dass also keine Einladung damit verbunden ist, noch mehr Energie zu verbrauchen«. Es könne nur darum gehen, Menschen in Not zu helfen.

Sprich: Wer arbeiten geht und Steuern zahlt, hat für die »ambitionierten Wirkungen« grüner Politik zu zahlen und wird von Wirtschaftsminister Habeck geschröpft. Demnächst darf er seine Wohnung nicht einmal mehr mit einer Gastherme heizen.

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.