Göring-Eckardt fordert Klimafonds in dreistelliger Milliardenhöhe

Grüne wollen fürs Klima kräftig kassieren

Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt, erklärt, dass zur Bewältigung der Klimakrise weit mehr Geld benötigt wird, als bisher angenommen. In einem Interview fordert sie einen nationalen Klimafonds zur Finanzierung.

Nach den immer weiter steigenden Umfragewerten, klettern auch die Forderungen der Grünen in schwindelnde Höhen. In einem Interview mit der Bild am Sonntag, berichtet die FAZ, hat die Fraktionsvorsitzende der Grünen einen nationalen Klimafonds gefordert. »Wir stehen mit der Klimakrise vor einer Generationenaufgabe«, sagte sie der Zeitung. Diese Aufgabe sei größer als die Wiedervereinigung, »weil wir weniger Zeit haben und schneller massive Investitionen brauchen«.

Zum Umfang dieses sogenannten Klimafonds nannte Göring-Eckardt einen dreistelligen Milliardenbetrag. Ob die Summe, die also leicht einen ganzen Bundeshaushalt umfassen könnte, aus Steuern oder durch noch höhere Staatsschulden finanziert werden soll, ließ die Frontfrau der Grünen offen.

Während Göring-Eckardt also offenbar keine Vorstellungen hat, wie der Klimafonds finanziert werden soll, hat sie sehr klare Vorstellungen, an wen das Geld ausgezahlt wird: An alle nationalen Klimaprojekte. Wer sich dahinter verbirgt, kann man sich denken. Wie schon beim Umgang mit Flüchtlingen und Asylanten, als diverse Verbände und Gruppen aus der Hilfsindustrie es verstanden, den plötzlichen Geldfluss in die eigenen Kassen zu lenken, soll ein neuer Geldhahn aufgedreht werden, um von den entsprechenden Interessenverbänden organisierte Klimaprojekte zu finanzieren.

Da das Geld aus einem Fonds an die Klimaindustrie ausgezahlt wird, entsteht so neben den Haushalten von Bund, Ländern und Gemeinden und an diesen vorbei eine grüne Parallelwelt mit äußerst undurchsichtigen Subventionierungsmethoden. Eine demokratische Kontrolle der Geldflüsse wird so ganz bewusst unterlaufen.

Da der Name für diesen Klimafonds noch nicht bekannt ist und »nationaler Klimafonds« oder »Deutscher Klimafonds« sich für die Grünen verbietet, reichen die Spekulationen von »Greta-Groschen« bis »Thunberg-Thaler« - ein für Grüne und Klimaindustrie passendes Wording. In Anlehnung an den aus der DDR bekannten Subbotnik, ein unbezahlter Arbeitseinsatz am Samstag, arbeiten die Bürger dann frei Haus fürs Klima - am Freitag, versteht sich.

Sven von Storch

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