Greta Thunberg segelt demnächst über den Atlantik. Sie will nach Amerika, um am sogenannten Klimagipfel der UNO teilzunehmen. Außerdem will sie die US-Bürger überzeugen, mehr Druck auf den US-Präsidenten zu auszuüben.
Ein Treffen mit Präsident Donald Trump ist nicht geplant. An einem solchen Treffen hätte der 16-jährige Teenager nach eigenen Angaben, schreibt der Spiegel, kein Interesse gehabt. Sie weiß: Wenn nicht einmal die Wissenschaft Trump überzeugt, wird sie es nicht schaffen.
Dass jemand kein Interesse an einem Treffen mit einem amerikanischen Präsidenten hat, ist für die Medien natürlich ganz etwas besonderes. Den wahrscheinlich immer noch mächtigsten Mann der Welt zu ignorieren, beweist eine spezielle mediale Höhe. Kein Journalist würde sie jemals erreichen. Nur unsere Greta schafft es so hoch hinaus.
Und natürlich posaunt sie es heraus. Die Welt soll wissen, dass sie, die selbsternannte Klimaretterin, sich mit dem amerikanischen Präsidenten nicht zu treffen braucht. Ihre Zeit ist zu wichtig. Sie ist zu wichtig.
Was Trump über Greta Thunberg denkt, kann man sich denken. Wahrscheinlich wird er sie mit einem Tweet bedenken, der darauf hinweist, "Greata" möge doch bitte in Schweden bleiben, statt mit einem Rattenschwanz von Journalisten im Schlepptau ihrer schnieken Rennyacht, die Luft über dem Atlantik zu verpesten.
Und natürlich werden die Medien dann wieder Rassismus brüllen. Rassismus gegen eine kleine Wichtigturerin aus Schweden.


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