Weltwirtschaftsforum im Schweizer Davos

Greta schürt Panik, Trump präsentiert Erfolge

Weltwirtschaftsforum in Davos: Wie vor einem Jahr säte Greta Thunberg wieder mal Panik. Donald Trump präsentierte dagegen seine Erfolge.

Beim alljährlichen Weltwirtschaftsforum treffen sich international führende Wirtschaftsfachleute, Politiker und Wissenschaftler, aber auch Aktivisten und Journalisten, um aktuelle Fragen von globalem Interesse zu diskutieren. In diesem Jahr ist es US-Präsident Trump, der kommt, um seine Politik darzustellen. Die anderen hören erst einmal zu.

Und Trump hat viel zu berichten. Während die US-Demokraten ihr zum Scheitern verurteiltes Impeachment-Verfahren bis zum bitteren Ende aufführen, präsentiert Donald Trump die Ergebnisse von drei Jahren »America First«-Politik. Er hält eine »CO2-freie« Rede spöttelt die Welt. Aber CO2 braucht Trump auch nicht. Er sagt einfach: »Amerika blüht und gewinnt wie noch nie« und trifft den Kern seines Erfolgs.

Die Ursachen nennt Trump gleich mit: Das neue Modell für Handelsverträge speziell mit China. Die Folge: Die niedrigste Arbeitslosenquote seit einem halben Jahrhundert. Jobs für Geringqualifizierte, höhere Einkommen für den Durchschnittsbürger. »Wir schaffen die inklusivste Wirtschaft, die jemals existiert hat«, stichelt er in Richtung einer dirigistischen EU-Bürokratie, die meint, Gleichberechtigung sei nur mit gesetzlichen Zwangsmaßnahmen zu schaffen. Dass es die USA sind, die ihren CO2-Ausstoß deutlicher senkten als die EU, muss der Präsident nicht einmal erwähnen – das sichtbarste Zeichen, wo in Davos der Erfolgreiche steht.

Welch ein Unterschied zur kindischen Panik-Rede von Greta Thunberg vor einem Jahr. Sie hat in einem Jahr wenig mehr geschafft, als eben dies: In der EU und vor allem in Deutschland Panik zu machen. In diesem Jahr muss sie schon aus dramaturgischen Gründen mehr bieten. Ein Showdown mit Trump wärs gewesen – aber vor dem schreckt das offensichtlich überforderte Mädchen zurück. Schwadronieren mit Merkel fällt leichter. Einmal mehr beklagt Thunberg, dass die anderen die Berichte des Weltklimarates nicht lesen. Doch deren Inhalte fundiert zu erläutern, gelingt ihr auch nach einem Jahr nicht.

Und so wechselt Greta Thunberg ins gewohnte Lamento: »Ich weiß, ihr wollt nicht darüber berichten«, um dann zu schließen: »Aber ich werde diese Zahlen wiederholen, bis ihr es tut.« – Nachbeten nennt man das. Und das hat mit Denken bekanntlich herzlich wenig zu tun.

Sven von Storch

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