Englische Transklinik ›Tavistock‹ muss schließen!

Geschlechtsorgane wie am Fließband wegtherapiert

Minderjährige wurden offensichtlich ohne ausreichende Beratung und unter Druck behandelt.

Die Genderideologen stehen in Deutschland seit Monaten in der Kritik, weil ein neuer Gesetzentwurf, der es Kindern und Jugendlichen gegen den Willen ihrer Eltern ermöglichen soll, ihre Geschlechtsorgane wegoperieren zu lassen, durch den Bundestag gebracht werden soll. Hauptunterstützer der Neuregelung, die an die schlimmsten Versuche, Menschen per operativem Eingriff grundlegend zu verändern, erinnert sind Liberale, Linke und und natürlich die Grünen.

Da kommt die Nachricht von der Schließung der Transklinik ›Tavistock‹ in London durch den National Health Service gerade recht, wie eine letzte Warnung:

Nach einer systematischen und zugleich vernichtenden Kritik durch eine angesehene Kinder- und Jugendärztin ist es vorerst vorbei mit Operationen an Jugendlichen in der Transklinik ›Tavistock‹. Die Aufgabe der Beratung und Betreuung wird lokalen Krankenhäusern übertragen, die, wie es in der Begründung der Schließung hieß, die nötige psychische und medizinische Unterstützung für die Patienten liefern können.

Dabei versprach ›Travistock‹ zur Freude der Transideologen ein Erfolgsmodell zu werden. Vor ›Travistock‹ erhielt die einzige Gender-Entwicklungseinrichtung gerade einmal 138  Zuweisungen. Mit ›Tavistock‹ schoss die Zahl von 2010 bis 2020 hoch auf 2.383 Fälle, in denen unter anderem experimentelle Pubertätsblocker für Minderjährige verschrieben wurden. Zuletzt lag sie bei 5.000 Fällen.

Vor dem Hintergrund aggressiver Lobbyarbeit von Transaktivisten wurde ›Tavistock‹ Kindern unter zehn Jahren ohne lange Untersuchungen oder Erklärungen der Nebenwirkungen Pubertätsblocker verabreicht. Besorgte Eltern wurden mit Drohungen schlimmerer psychischer Folgen und Versprechungen zur Zustimmung bewegt. Wie beim neuen Gesetz in Deutschland liegt die Entscheidung im Ermessen von Ärzten und jugendlichen Patienten. Den Eltern wurde gleichsam das Sorgerecht entzogen.

Dann geriet die Klinik der Transideologen in die Schlagzeilen. Keira Bell hatte sich mit sechzehn Jahren unter dem Druck der Klinik, wie sie sagte, für eine Geschlechtsangleichung entschieden und mit zwanzig eine Therapie zur Brustamputation begonnen. Patienten berichteten immer wieder, die Wünsche der Kinder und Jugendlichen würden in ›Tavistock‹ praktisch nicht hinterfragt.

Bei der Nachverfolgung der Patienten arbeitete ›Tavistock‹ so effektiv wie das RKI - nämlich mangelhaft. Späterenfolgen der Behandlung wurden selten registriert. Eine 12-Jährige verglich die Behandlung mit einem Drogenzug mit Fahrtziel Geschlechtsumwandlung.

Mitarbeiter, die öffentlich Kritik äußerten, wurden in üblicher Manier als »transphob« denunziert und zum der Aktkvisten der Translobby.

Mit ›Travistock‹ verschwindet ein Schandmal der modernen Medizin. Es bleibt zu hoffen, dass zumindest die FDP dafür sorgt, dass die Träumen vom steten Geschlechtswandel, den einige Grüne träumen, nicht auch in Deutschland an Minderjährigen umgesetzt werden kann. Es reicht, dass die Grünen Päderasten politischen Raum gewährt haben

Sven von Storch

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