Greta Thunberg steckt ihr Revier ab. Beim Amt für geistiges Eigentum hat eine Stiftung namens »Stiftelsen The Greta Thunberg and Beata Ernman Foundation« den Schutz der Fortississimo-Wendung beantragt. Die Gründer sind Greta Thunberg und ihre Familie. Und die machen kein Hehl aus ihren Zielen: Die Stiftung sei ein wichtiges Mittel, um transparent Geld zu spenden. Oder auch zu kassieren - wofür sonst schützt man eine Marke?
Das wird teuer. Denn in allen Papieren zum Klimanotstand muss es nun heißen: Fridays for Future©. Wie bei jeder anderen x-beliebigen Waschmittelwerbung. Und wäscht Fridays for Future nicht gerade die Welt?
Doch während Thunberg und Partner mit ihrem freitägliche Freitag noch in eine Marktlücke stießen, haben sie beim Markennamen schon Konkurrenten. Eine Unterstützerin Thunbergs versucht gleichfalls sich das Markenrecht für bestimmte Produkte unter dem Namen »Fridays for Future« zu sichern, um Rucksäcke, Mützen und allerlei Klimaschützer markenrechtlich schützen zu lassen. »Es gibt keine Absicht, daraus Geld zu machen«, ließ die Antragstellerin O’Keeffe verlauten.
Wenn es demnächst also heißt: Fridays for Future - das T-Shirt; Fridays for Future - das Haarwaschmittel; Fridays for Future - das Rasierwasser; Fridays for Future - das Antidepressiva; Fridays for Future - die lustige Handpuppe Greta. Dann wissen wir: Henry Ford lag wieder mal richtig: »Fast jeder kann sich eine Idee ausdenken. Was wirklich zählt, ist die Entwicklung zu einem praktischen Produkt.« Thunbergs und Partner sind in dieser Hinsicht genial.


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