Trotz Corona- und Klimapanik:

EU-Beamte fliegen kreuz und quer durch Europa

Während der Bürger unter dem Merkel-Lockdown und steigenden Klimakosten leidet, reisen EU-Beamte zum Home-Office ins Büro.

Nein, es ist kein Witz: Mitten im Merkel-Lockdown und während die Grünen die Kosten für den Verbrauch von CO2 gar nicht hoch genug drehen können, reisen EU-Beamte munter kreuz und quer durch Europa, um sich in Brüssel ins Home-Office setzen zu können. Das berichtet Die Welt.

Im konkreten Fall wohnt eine Beamtin in Berlin und ist in Brüssel bei der EU angestellt. Also steigt sie jeden Sonntagabend in Berlin in ein Flugzeug und fliegt rüber nach Brüssel zur Arbeit. Am Freitagabend geht es von Brüssel in einem gut besetzten Ryanair-Flieger zurück nach Berlin. Und da Flughäfen nicht in der Innenstadt liegen, kommen noch Fahrten mit U-Bahn und Bus hinzu.

Doch in Brüssel geht die Beamtin nicht etwa - Hojotoho - in ihr Büro. – Nein, sie bleibt in der belgischen Hauptstadt im Home-Office sitzen; das kann ein Hotelzimmer sein oder ein angemietetes Zimmer. Die Regeln der EU schreiben vor, dass sich die Beamten an ihrem Dienstort aufhalten müssen. Egal, ob sie dort ins Büro gehen oder nicht.

Die EU hat offenbar eine etwas eigenwillige Vorstellung davon, was Home-Office ist. Eine Sprecherin der EU-Kommission sagte der Welt: »Mobiles Arbeiten von außerhalb des Arbeitsortes ist prinzipiell verboten.« Und sie ergänzte: »Das gilt auch für den Herkunftsort.«

Mit anderen Worten: Die EU hat aus dem Home-Office ein Hotel-Office gemacht.

Sven von Storch

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