Wahlrecht für die Jüngsten? - Warum nicht?!?

Emilia Fester, Die Grünen, fordert Wahlrecht für Kleinkinder

Die jüngste Bundestagsabgeordnete fordert das Wahlrecht für die Jüngsten. - Eine Glosse

Emilia Fester ist bislang die jüngste Abgeordnete im Bundestag. Sie ist die Hupfdohle der Grünen und forderte erst kürzlich in der Debatte um die Impfpflicht kreischend die Impfpflicht für alle, damit sie endlich wieder tanzen gehen kann.

Die 24-Jährige, die für schlappe 20.000 Euro im Monat im Bundestag, wie selber sagt, ihre Jugend für Deutschland opfert, hat nun einen neuen Vorschlag fürs Parlament eingebracht: Alle, »die wollen«, sollen wählen gehen dürfen. - »Wirklich alle?«, wird Fester gefragt. - Alle! - Auch 2-Jährige? - Auch 2-Jährige.

Fester ist zwar Parteipolitikerin genug, um den Standpunkt der Grünen zur Beruhigung anzuführen; schließlich kommt sie nur über einen Listenplatz wieder ins Parlament. Fester stellt also klar, für ihre Fraktion gelte weiterhin: »Die 15- und 17-Jährigen sollen wählen dürfen.«

Aber Emilia Fester, die Grünen, ist der Meinung, dass 2-Jährige zur Wahl gehen dürfen sollten. Und das passt.

Schließlich wird ein 24 Monate altes Balg mit Sicherheit beurteilen können, ob die feministische Außenpolitik von Frau Baerbock oder die Strategie von Robert Habeck beim Gas-Einkauf gut sind für Europa und Deutschland. Wer, wenn nicht dieses Kleinkind, das jeden Tag mit dem Lastenfahrrad zur Kita gebracht wird, die es allein noch nicht findet?

Und wenn Fräulein Fester schon einmal dabei ist, darf sie auch gleich das passive Wahlrecht für alle 24 Monate alte Mädchen und Jungen fordern. Wieso nicht, wenn schon sie selber, die 24 Jahre alte jüngste Abgeordnete, mit im Parlament sitzen und reden darf. Eine taufrische Schulabgängerin ohne jegliche Beruferfahrung nimmt sicher lieber neben einem Hosenmatz Platz, der ihr, Emilia Fester, den Unterschied zum aktiven Wahlrecht erklärt, während sie ihm die Windeln im Hohen Haus wechseln darf.

Mit dem passiven Wahlrecht für alle eröffnen sich für die Grünen völlig neue Möglichkeiten der Quotierung, um noch mehr inkontinente Inkompetenz in die Parlamente zu lassen. Wie wäre es mit einer gerechten Verteilung der Sitze nach Alter? Wenn 2-Jährige 3 Prozent der Bevölkerung stellen, werden sie in Zukunft 3 Prozent der Sitze belegen. Bei gleicher Bezahlung.

Vielleicht reden die dann jüngsten Abgeordneten nicht so geschliffen wie Frau Fester, wenn es um Impfpflicht und Maskenpflicht geht. Aber wenn es zu Beginn der Legislatur irgendwann heißt, die Grüne Emilia Fester sei die jüngste im Parlament, wird ein 6-Jähriger korrigieren und für seine Altersstufe passend reimen: Nicht die jüngste, aber die dümmste.

Und Fräulein Fester darf in ihrer Zwischenfrage nach dieser Steilvorlage tanzend auf den neuen Gesetzentwurf der Grünen verweisen, der eine Quote für Idioten vorsieht. Und darauf, dass die Grünen diese Quote als erste Partei schon lange erfüllen.

Sven von Storch

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