Daß Deutschland die Fachkräfte ausgehen, ist allgemein bekannt. Dem will die Ampel durch den Import weiterer Migranten aus Ghana, Afghanistan und ähnlichen Ländern und einen de facto Ausreisestop für Straftäter aus besagten Ländern begegnen. Zusätzlich wollte die alte Regierung Industrie nach Deutschland locken. Etwa nach Sachsen-Anhalt, genauer nach Magdeburg. Intel sollte es sein. Chips sollten in Produktion gehen.
Daraus wird wohl nichts, wie ein Unternehmenssprecher gegenüber Welt nun erklärte. Der Baubeginn für die Fabrik wurde verschoben. Der Grund: Über die Höhe der Subventionen wird noch mit der neuen Bundesregierung verhandelt. Und wenn die Zahlungen nicht rechtssicher feststünden, wird man nicht beginnen.
Ursprünglich sollte die Bauarbeit bis April 2023 beginnen. Damit hatte die Landesregierung Sachsen-Anhalt geprahlt und für sich geworben. Jetzt werden die Investitionen des US-Chipherstellers gestreckt. und das Werk etwas später fertig. Wann genau, das weiß keiner zu sagen.
»Seit wir Anfang 2022 die Pläne zur Fabrik in Magdeburg vorgestellt haben, hat sich vieles verändert«, erklärte ein Vertreter von Intel. »Geopolitische Herausforderungen sind größer geworden, die Nachfrage an Halbleitern ist zurückgegangen, Inflation und Rezession fordern die Weltwirtschaft heraus. Wir beobachten die Marktentwicklungen genau und werden das Tempo unserer Investments auch daran anpassen.«
Tatsächlich wird mit dem Bundeswirtschaftsministerium nachverhandelt, erklärte ein Politiker der Grünen. Steckt Robert Habeck hinter der Blockade? – So oder so: Bisher liegt bei Intel lediglich ein Letter of Intent auf dem Tisch. Und wer sich auf sowas verlässt, der ist wirklich verlassen.


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