Virologen sind sich einig:

Die Wirkung von Corona-Maßnahmen wird drastisch überschätzt

Die Kritik von Fachleuten an den Corona-Maßnahmen der Bundesregierung wird immer lauter.

Während der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach von ›Killer-Viren‹ fabuliert, kommen von den wirklichen Fachleuten ganz andere Töne.

So erklärten der Virologe Klaus Stöhr und Hendrik Streeck, die verhängten Maßnahmen hätten nur einen sehr begrenzten Einfluss auf die Zahl der Infektionen. Den größten Effekt auf die Verbreitung des Virus hat die »Saisonalität«, also die Jahreszeit. »Das sind unter anderem wärmere Temperaturen«, erläuterte Streeck, »mehr UV-Strahlung und das Verhalten der Menschen, die es zu Beginn des Frühlings nach draußen zieht. Das sehen wir derzeit.«

Stöhr betonte: »Die Wirkung von Corona-Maßnahmen wird drastisch überschätzt.« Auch die Bedeutung der Impfung relativierte Stöhr indirekt. Nach seiner Einschätzung gehe die Zahl der Infektionen stark zurück, »weil sich viele Menschen infiziert und so eine natürliche Immunität bekommen haben. Das Virus findet schlicht seltener empfängliche Wirte«.

Die stark fallenden Zahlen zeigen für den Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, KBV, Andreas Gassen, dass das Auslaufen der Maßnahmen keine negativen Folgen gehabt habe. »Die Menschen«, sagte Gassen, »sind in der überwiegenden Zahl in der Lage, eigenverantwortlich zu handeln.«

Dieser Standpunkt ist für einen autoritär strukturierten SPD-Politiker unvorstellbar. Daher wollte er noch vor kurzem eine Impfpflicht ab 18 Jahre verhängen und verbreitet weiter willkürlich und hemmungslos Panik. Die Unterstützung der Bürger hat er damit verloren.

Sven von Storch

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