Seit Monaten suggeriert die Regierung, die Zahl der freien Intensivbetten sinkt, weil die Zahl der Corona-Fälle steigt. So plärren es Lauterbach und die Panik-Genossen rund um die Uhr über den Mainstream. Doch die Zahlen sprechen eine deutlich andere Sprache; Zahlen, die für jedermann einsehbar sind.
Zu Beginn der Pandemie steigt Zahl der Intensivbetten tatsächlich stark an. Bis in den August 2020 hinein wächst sie auf über 30.000 Plätze, von denen etwa zwei Drittel belegt sind. Ab dem 4.August werden 11.765 zusätzliche Notfallbetten registriert. Insgesamt stehen 40.227 Betten im intensivmedizinischen Bereich zur Verfügung.
Doch dann, ab dem 6. August und nach einem einmaligen Anstieg auf 40.528 sinkt die Zahl der insgesamt verfügbaren Betten kontinuierlich und erreicht schließlich am 18.April mit 33.861 Betten einen Tiefpunkt. Wie gesagt: Das ist die Zahl der überhaupt verfügbaren Betten. Dass die Zahl der belegten Betten immer wieder steigt, aber dann auch wieder fällt, steht auf einem ganz anderen Blatt.
Die Gesamtzahl der freien Betten hat sich also vom letzten August bis zu diesem April von 40.528 Betten auf 33.861 verringert. Eine Differenz von 6.667 Betten, d.h. etwa 16 Prozent, Betten, die in kritischen Zeiten verschwinden.
Wo eine Regierung, die sich ihrer Verantwortung bewußt ist, die Zahl der Intensivbetten rücksichtslos ausgebaut hätte, machen es die Regierenden in Berlin und einigen Bundesländer genau umgekehrt. Sie sorgen dafür, dass immer weniger Betten Corona-Patienten aufnehmen können und reden schließlich davon, es gäbe zu wenig Betten. Was auch stimmt. Nur hat das wenig mit der gestiegenen Zahl von Corona-Kranken zu tun.
Während also Merkel und Lauterbach unter Hinweis auf die immer geringere Zahl freier Intensivbetten einen Lockdown nach dem anderen fordern und jeden Kritiker stillschweigend als potentiellen Mörder darstellen, senken die gleichen Politiker direkt oder indirekt die Zahl der nötigen Betten. Sie verhängen einen Lockdown über die Krankenhäuser, um den Lockdown über dem Land zu begründen.


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