Noch haben sich die Corona-Politiker wie Gesundheitsminister Karl Lauterbach nicht geäußert, auch weil Mainstream-Medien und GEZ-Funk ihn nicht fragen. Aber dafür hat der Chef des Hausärteverbands Ulrich Weigeldt Klartext geredet. »Wir rechnen damit«, sagte er in einem Interview mit der Bild-Zeitung, »dass im Sommer, spätestens im Herbst eine vierte Impfung nötig sein wird«.
Seit die Regierung weiß, dass die erste und auch die zweite Impfung nicht reicht, propagiert sie die Booster-Impfung als ultimative Verstärkung. Nichts anderes bedeutet ja boostern. Tatsächlich wird aber der gleiche Impfstoff verboostert wie bei der Impfung zuvor, er wird also nicht wesentlich länger wirken als der bei der vorher verabreichten Impfung. Und bei der ist nach sechs Monaten das Ende der Fahnenstange erreicht.
Ob ein halbes Jahr reicht? – Die sogenannten Experten sind deutlich. Wegen Omikron. »Wir rechnen damit, sagte der Präsident der Intensivmediziner-Vereinigung Divi, Gernot Marx gegen der Passauer Zeitung, »dass diese Mutation Anfang nächsten Jahres langsam die dominante Variante wird«. Noch empfiehlt die Ständige Impfkommission, Stiko, im Regelfall sechs Monate. Doch Biontech-Chef geht mittlerweile von ganzen 12 Wochen aus, die sein Stoff wirkt.
Also bereitet man propagandistisch vor. Angeblich kann eine raschere Auffrischimpfung die Ausbreitung der Omikron-Variante beeinflussen, behauptet der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie, Bernd Salzberger den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Der Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen, Grüne, deutet den nächsten Schritt an: »Wir werden auch den Zeitpunkt der Booster-Impfungen vorziehen müssen.«
Ein halbes Jahr reicht also offenbar nicht. Und die Booster-Impfung reicht schon gar nicht. Das Zauberwort, das eine letzte Verstärkung vortäuschen sollte, wird daher bald verschwinden. Und was dann kommt, hat der Hausärzteverband-Chef Ulrich Weigeldt der Bild-Zeitung auch schon verraten. Er hofft, dass der dann vierte Schuss »schon in Verbindung mit der Grippe-Impfung« verabreicht werden kann, »um den Schutz vor Corona in eine Routine zu überführen«.
Deutliche Worte: Die Corona-Impfung mit einem Stoff, der weiterhin nur eine Notfallzulassung hat, wird zur Routine. Und natürlich zur Pflicht.


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