Die Ergebnisse der Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen sind einerseits deutlich: Die AfD ist der große Gewinner. Fast alle anderen haben verloren. Aber die Regierenden kommen aus Westdeutschland.
Trotz eines wochenlangen medialen Trommelfeuers haben die Ostdeutschen aus Sachsen und Brandenburg dem westdeutschen teilweise ehemaligen, teilweise neuen Volksparteien eine schwere Niederlage verpasst. Alle Warnungen vor der verwerflichen Wahl einer rechten Partei sind verpufft: Flächendeckend hat jeder 3. bis 4. Wähler sein Kreuz bei der mitunter immer noch dilettantisch agierenden Alternative für Deutschland gemacht. Ein blaues Band von gewonnenen Direktmandaten zieht sich durch den Osten Deutschlands.
Die anderen sind die Verlierer.
Ganz zuerst haben die Kommunisten ein Desaster erlebt. In beiden Ländern haben sie fast die Hälfte ihrer Stimmen verloren. Darüber wurde am Wahlabend seltsamerweise so gut wie gar nicht gesprochen. Denn für sie, die Kommunisten der Linken, geht eine gefährliche Entwicklung weiter: Sie verlieren ihre Basis in Ostdeutschland und drohen zur gesamtdeutschen Splitterpartei zu degenerieren.
Der nächste Verlierer sind - wieder einmal - die Sozialdemokraten. Sie haben in beiden Ländern noch einmal dramatisch Stimmen verloren. Wer von 12,4 Prozent auf 7,7 abstürzt, der braucht mehr als ein neues Konzept.
Eigentlich haben Christdemokraten und Grüne gleichfalls verloren. Doch da die Medien schlecht das Fiasko ihrer Propaganda einräumen können, erklären sie flugs CDU und Grüne zu Siegern. Die CDU hat die Alternative in Sachsen geschlagen. Die Grünen haben in beiden Ländern Stimmen gewonnen.
Indes ist dieser Trick nicht besser als die Propagandashow vorher. In Sachsen wurde die CDU von fast 40 Prozent auf 32 Prozent gestutzt während die AfD ihren Stimmenanteil fast verdreifachen konnte. Und Annalena Habecks Spaßtruppe der abgebrochenen Studierenden und Möchtegern-Schriftsteller kommt im Osten nicht wirklich an.
Was die Medien weitestgehend verschweigen: In Sachsen hat die AfD mit 27,5 Prozent mehr Stimmen als Kommunisten, Sozialdemokraten und Grüne zusammen. Die von links-liberalen Medien gehätschelte strukturelle Mehrheit links von der CDU ist eine Chimäre.
Und trotzdem sind die Verlierer, die Westparteien, entschlossen, ihre Regentschaft in Ostdeutschland weiter zu führen. Es wird wohl auch in Zukunft gegen angeblich rechte Bürger im Osten gehetzt. Schließlich hat man die Mehrheit im Land und stellt den Kanzler.
Tatsächlich legen die Ostdeutschen die Finger in die Wunden einer westdeutschen Politik, die Deutschland in Europa zunehmend isoliert, wirtschaftlich nachhaltig ruiniert und moralisch innerlich aushöhlt. Gegen diese Politik haben die Bürger im Osten gestimmt.
Und sie, die Ostdeutschen, sind mehr als ihr Stimmenanteil in Deutschland. Sie vertreten in Deutschland den rationalen Kern Mitteleuropas. Denn auch das verrät die Karte mit den von der AfD gewonnenen Direktmandaten: Ihr Blau ist Teil einer größeren Karte die von der Ostsee bis zum Balaton reicht. Das möchten die Westdeutschen mit ihrem Gerede von den Randgebiete im Osten kaschieren.


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