In Deutschland hat sich die Politik mit Parallelgesellschaften abgefunden, zum Teil werden sie begrüßt: Stadtviertel, in denen Araber und Afrikaner unter sich sind und weiter so leben, wie in ihrer Heimat. Stichwort: Neukölln. Dass Parallelgesellschaften die Zukunft der westlichen Welt gefährden wird zwar oft anerkannt; doch niemand ergriff Maßnahmen, um sie zu verhindern. Zumindest bisher.
Jetzt macht die Dänen Ernst. Der Anteil von Bewohnern »nicht-westlicher« Herkunft solle künftig in jedem Stadtviertel auf höchstens 30 Prozent begrenzt sein, heißt es in einem Gesetzesentwurf der am gestrigen Mittwoch von der sozialdemokratischen Regierung vorgestellt wurde. Damit wird der bisher geltende Wert von 50 Prozent weiter reduziert.
Zur Begründung verwies Innenminister Kaare Dybvad Bek darauf,, dass ein zu großer Anteil von Menschen aus nicht-westlichen Ländern »das Risiko einer religiösen und kulturellen Parallelgesellschaft« erhöhe. Einziger Kompromiss in Richtung links-grüner Selbstzerstörung: Der Begriff ›Ghetto-Gebiet‹ wurde aus dem Gesetz gestrichen.
Als ›Ghetto-Gebiet‹ gelten seit 2010 Stadtviertel, die bestimmte Kriterien erfüllen. Dazu zählen ein hoher Anteil an Migranten, niedriges Bildungs- und Einkommensniveau sowie hohe Kriminalitätsraten. Um solche Viertel aufzulösen, sind Maßnahmen bis hin zur Umsiedlung möglich. Kritiker stören sich immer wieder an dem Begriff ›Ghetto‹, weil er an die National-Sozialisten erinnere – eine perfide Verdrehung der Tatsachen. Der sozialdemokratische Regierung geht es gerade darum, Ghetto-Bildungen zu verhindern.


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