Migrantinnen bekommen deutlich mehr Kinder als deutsche Frauen. Die aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes laut Welt belegen: Die Geburtenrate der zugewanderten Frauen liegt bei 2, die der in Deutschland geborenen Frauen dagegen bei 1,5 Kindern. Beide Werte bleiben unter der Schwelle von 2,1 Kindern pro Frau, bei der die Bevölkerung ungefähr gleich bleibt.
Wer nun aus dieser höheren Zahl einen positiven Trend ablesen will, weil er glaubt, Deutschlands Bevölkerung müsse wachsen, damit Ältere weiterhin gut versorgt werden können, sollte die Zahlen etwas genau betrachten. Denn tatsächlich liegt die Fertilitätsrate nur wegen der Geburtenrate bei bildungsfernen Migrantinnen auf diesem höheren Wert. Zugewanderte Akademikerinnen gebären längst nicht so viele Kinder wie Migrantinnen mit weniger Bildung – deren Wert liegt bei 2,4 und damit deutlich über den kritischen 2,1, ihre Zahl nimmt also auch absolut weiterhin zu.
Da die Bildungsferne sich tendenziell in die Folgegenerationen überträgt, wächst mit diesen Bevölkerungteilen auch der Anteil an Ungebildeten weiter. Dem ohnehin schon strapazierten deutschen Bildungssystem stehen weitere Generationen von Kindern bevor, deren Leistung unter dem Schnitt liegen wird. Den Fachkräftemangel in den relevanten Fächern wie Informatik, Naturwissenschaften und Mathematik wird man mit ihnen nicht ausgleichen können.
Und noch etwas zeigen die Zahlen: Zwar liegt die Geburtenrate bei gebildeten Migrantinnen unter der von Migrantinnen ohne Bildungsabschluss. Aber der Wert ist zugleich höher als bei vergleichbaren Deutschen. Insgesamt verschieben sich hier also die Gewichte von den Deutschen zu den Migranten. Der Bevölkerungstausch gewinnt weiter an Fahrt.
Einmal mehr offenbaren diese Zahlen einen Trend, der massive Probleme verspricht. Den immer mehr in die staatlichen Leistungen strömenden Migranten stehen immer weniger Leistungsträger gegenüber. Das muss nicht so sein. Kanada, Australien und USA zeigen, dass Einwanderung von wirklichen Fachkräften sich positiv auswirken kann. Doch der Rahmen heißt Bildung. Sie wird dort gefordert. Das Erlernen der Sprache ist selbstverständliche Pflicht und diese wiederum Grundlage für weitere Bildung.
Nicht so in Deutschland. Eine Steuerung der Einwanderung findet nicht statt. Hier wird jeder genommen. Also macht sich auch jeder auf den Weg in das Land, in dem Milch und Honig noch immer fließen – noch. Die Hilfsindustrie verdient sich zunächst eine goldene Nase. Ist aber erst einmal der Punkt erreicht, an dem das Sozialsystem nicht mehr finanziert werden kann, bricht die ganze einer scheinbaren Menschlichkeit geschuldete Phantasiewelt des guten Deutschen zusammen.


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