Bei den Demonstrationen gegen das neue Infektionsschutzgesetz, das die Befugnisse der Regierung grundgesetzwidrig erweitert, wurden zum ersten Mal seit Jahren wieder Wasserwerfer eingesetzt. Das sorgte für Erstaunen in der Öffentlichkeit, denn bei gewalttätigen Demonstrationen von Linksradikalen sind die äußerst wirksamen Fahrzeuge nicht vor Ort.
Der Berliner Polizeidirektor Stephan Katte geriet daher in Erklärungsnot. In einem Gespräch mit rbb24 erläuterte er, warum ausgerechnet jetzt zu dieser Waffe gegriffen wurde. Dass es sich um eine Waffe handelt, steht außer Zweifel, denn ein Wasserwerfer ist in der Lage, so der Polizeichef, Wasser mit einem Druck von 20 Bar zu werfen. »Wenn das in einer kurzen Distanz von fünf bis zehn Metern erfolgt, sind da erhebliche Verletzungen möglich.«
Am Mittwoch diente der Wasserwerfer jedoch einem anderen Zweck. »Es ging ausschließlich darum, Wasserregen nach Art einer Gießkanne einzusetzen. Und die Teilnehmer entsprechend von oben nass zu machen.«
Ziel der Aktion sei es gewesen, so der Polizeichef, »dass der eine oder andere geht.«
Doch Katte deutet noch einen anderen Zweck an, wenn er sagt: »Vor dem Hintergrund der Witterungslage - bei 30 Grad Außentemperatur hätte der Einsatz so sicherlich weniger Sinn gemacht - ging es uns darum, wie es auch Michael Müller schon in der rbb-Abendschau gesagt hat, es den Menschen ein bisschen ungemütlich zu machen.«
Mit anderen Worten: Mit Unterstützung des Bürgermeisters und eines Innensenators, der Islamofaschisten ungehindert demonstrieren lässt, spekulierte die Polizeiführung darauf, dass die Demonstranten durchnässt nach Hause fahren – und das mitten im November.
Während die Regierung im Bundestag angeblich zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung das Grundgesetz demontiert, gefährden Befehlshaber der Berliner Polizei die Gesundheit von Demonstranten, die ihr Versammlungsrecht nutzen, um gegen die Demontage zu protestieren. Deutlicher kann eine Regierung kaum zeigen, worum es ihr geht: Um den Machterhalt.
Und um das Maß vollzumachen, darf der Polizeichef in den GEZ-Medien seine Strategie, die Gesundheit der Bürger bewußt zu gefährden, auch noch mit einer gewissen sadistischen Freude erläutern.


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