Elternproteste werden immer lauter:

Behörden zwingen Schulen zu Zwangstests mit Schülern

Nachdem die Behörden einiger Bundesländer zwangsweise Tests mit Schülern angeordnete haben, wächst die Kritik.

Der Berliner Senat ist nur eine von vielen Landesregierungen, die Schulen zwingt, mit Schülern einen Corona-Test durchzuführen. Jeden Morgen erhalten die Kinder, egal ob in der ersten oder der zehnten Klasse, einen Selbsttest, den sie vor sich auspacken, durchführen und dann 15 Minuten warten. Eine Unterrichtsstunde von dreien geht damit flöten. Und falls ein Test positiv meldet, wird das Kind ausgesondert und damit stigmatisiert.

Jedenfalls ist das die Furcht vieler Eltern. Eine verständliche Furcht. Und das bei einem Test, der hochgradig unsicher ist.

Daher regt sich jetzt immer lauter Protest. Und die Stimmen der Eltern werden verstärkt durch Schul-Psychologen und Lehrer. Sie fordern, egal ob Direktor oder Lehrer, einhellig, das Testen den Eltern zu überlassen. Dort sind die Kinder in einer gewohnten Umgebung, die sie im Fall der Fälle auffängt. Aber vor allem kommen die positiv-getesteten Kinder erst gar nicht in die Schule.

»Eine Schule ist kein Testzentrum«, bringt es auf den Punkt. Und dass es das nicht ist und auch nicht werden wird, dafür ist gesorgt. »Meine Gruppe aus der elften Klasse«, berichtet ein Lehrer, »hatte prinzipiell keine Probleme, die Selbsttests zu machen. Aber es fehlte überall an Desinfektionsmittel, um die Tische vor und nach dem Test abzuwischen. Es gab keine Handschuhe, um den potentiell infektiösen Müll zu entsorgen. Es gab eine Schülerin im Nachbarraum, die weinte, weil sie Angst vor dem Test hatte. In der Senatsverordnung steht, dass die Kinder und Jugendlichen ihre Maske nur 15 Sekunden pro Nasenloch runterziehen, um schnell das Teststäbchen einzuführen.«

Doch der Berlin Senat, ohnehin nicht gerade für Bildungsnähe bekannt, bleibt stur. Der Grund ist einfach: Sie trauen den Eltern nicht. Und das Misstrauen ist auch begründet. Allerdings nur gegenüber dem Klientel, von dem sich Rote und Grüne ihre Wähler der Zukunft versprechen: Von den ebenso bildungsfernen Migrantenmilieus, in denen Deutsch so sehr verhasst ist, wie bei Roten und Grünen.

Also wächst der Unmut. In den Sozialen Medien formiert sich der Widerstand. Schließlich werden die Gerichte entscheiden. Für die Kinder kann man nur hoffen, dass die Richter kinderfreundlich sind, und Anweisung geben, diesen kinderfeindlichen Unsinn zu unterlassen.

Sven von Storch

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