In dem als ›Autonome Zone Seattle‹ bezeichneten Gebiet in Seattle gab es am Wochenende einen Schusswechsel. Die Polizei wurde um 2:30 benachrichtigt. Als Beamte in das von Linksfaschisten besetzte Gebiet gehen wollten, um sich um mögliche Opfer zu kümmern und nach Tätern zu fahnden, wurden das von den Besetzern verhindert. Die Besetzer erklärten, die Verletzten würden vom medizinischen Dienst der Zone versorgt.
Das etwa sechs Blöcke umfassende Areal wird auch CHOP, Capitol Hill Organized Protest oder CHAZ, Capitol Hill Autonomous Zone genannt. In der National Review sprach man dagegen vom ›Seattler Sowjet‹ – eine Form linksradikaler Organisation aus dem vergangenen Jahrhundert. In dem Gebiet operiert zur Zeit keine Polizei.
Zum genauen Hergang erklärte die Polizei laut CNN: »Die Beamte versuchten, ein Opfer des Schusswechsels ausfindig zu machen, wurden jedoch von einer gewalttätigen Menschenmenge empfangen, die den Beamten den sicheren Zugang zu den Opfern verwehrte.«
Eines der Opfer erlag seinen Verletzungen. Das zweite Opfer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Der oder die Täter sind auf der Flucht. Eine Verfolgung war durch die Besetzer verhindert worden. Ein Polizeisprecher betonte, trotzdem würden die Ermittler »angemessen reagieren« und den Umständen entsprechen »eine gründliche Untersuchung durchführen.«
Erst letzte Woche hatte CNN die Zone besucht und berichtete von einer festlichen Atmosphäre mit Meditationen und Malerei. Einige Leute hatten nach Aussage von CNN-Mitarbeitern offen Schusswaffen getragen, was im Bundesstaat Washington erlaubt ist.


Add new comment