Nachdem die über Zwangsgelder finanzierten Medienanstalten ARD und ZDF ihren neuen Gebührenwünsche nicht in voller Höhe durchsetzen konnten, haben sich die Macher von Tagesschau, Heute-Journal und ähnlichem einen neuen alten Trick einfallen, um ihre Einnahmen zu erhöhen:
Überweist ein Zwangsgeldzahler nicht pünktlich zum Quartal seine 55,08 Euro, dann erhielt er bisher eine Zahlungserinnerung. Die aber soll in Zukunft entfallen. Vergisst jemand, den fälligen Betrag zu überweisen, wird ihm irgendwann eine Mahnung zugestellt. Und die kostet Geld.
Anschließend werden ein Prozent des geschuldeten Betrags, aber mindestens acht Euro zusätzlich zu den Zwangsgeldern fällig. Wir dann noch immer nicht gezahlt, entstehen noch höhere Kosten.
Wenn Verbraucherschützer nun dazu raten, den Beitrag über eine Einzugsermächtigung überweisen zu lassen, übernehmen sie das Geschäft der Staatskanäle.
Für die Zwangsgeldsender ergibt sich nun eine Win-Win-Situation. Zahlt jemand nicht pünktlich, muss er später mehr zahlen. Oder er lässt das Geld automatisch abbuchen und die Zwangsgeldsender brauchen keine Einzelüberweisungen mehr zu verwalten.


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