Gesucht: Fachkraft für Klimarettung, m/w/d, Bezahlung nach Vereinbarung

Aktivisten der _Letzten Generation_ kleben für Geld auf der Straße

Wenn es nach dem Polit-Studium nicht für eine Stelle bei den Grünen reicht, bietet der Beruf »Aktivist« eine Perspektive, vermittelt vom »Jobcenter der Letzten Generation«. – Keine Satire!

Nach jedem kriminellen Übergriff durch Klimaaktivsten der »Letzten Generation« beeilen sich Politiker von SPD und Grünen, aber auch Journalisten der Mainstreammedien, den idealistischen Charakter der Täter hervorzuheben. Sie kämpften ja eigentlich für eine gute Sache – so wie ihre Vorläufer, die Terroristen der Baader-Meinhof-Bande und der Roten Armee Fraktion, sollte man eigentlich ergänzen.

Doch ganz so gleich sind sich die Banden nicht. Die Terroristen der 1970er Jahre mordeten aus rein ideologischen Gründen. Das macht sie nicht zu besseren Menschen. Aber was die Klimakleber umtreibt, hätte die Figuren um Baader und Meinhof womöglich empört: Es ist Geld.

Wie die Welt berichtet, werden Aktivisten in Online-Seminaren nicht nur geschult – sie erhalten auch eine Bezahlung. Nicht nur hier oder da mal. Nein, es gibt eine Arbeitsgruppe »Jobcenter der Letzten Generation« – laut Welt kein Witz! Ein Organisator: »Wir haben zum Glück dieses Geld zur Verfügung und können Menschen bezahlen, und wir haben die Möglichkeit, die Menschen auch anzustellen.« Sozialversicherungspflichtig; in Vollzeit, Teilzeit, als Selbstständige oder Minijobber. »Das ermöglichen wir, damit es vielen Menschen möglich ist, da ihre Zeit reinzugeben«.

Wo andere für Geld an der Straße stehen, kleben sich die Aktivisten der Letzten Generation für Geld auf die Straße. Pro Monat gibts anhängig vom Bedarf bis zu 1.300 Euro. Angestellt werden Figuren wie Momo. Er ist 20, stammt aus Bayern, ist seit er 16 ist, in der ›Klimagerechtigkeitsbewegung‹ aktiv und strebt eine Vollzeitstelle an. Lars, 40, stammt aus Flensburg und will seinen alten Beruf aufgeben und nun in Klimaaktivist machen. Auch er schielt auf eine Vollzeitstelle, »Vollzeitaktivismus« nennt das die Welt. Deutschland mag keine IT-Fachkräfte haben – dafür gibt es nun das Berufsbild des Klimaaktivisten, sogar bei der Karriereplattform Xing.

Woher das Geld stammt? – Laut Auskunft der Letzten Generation handelt es sich um Spenden vom Climate Emergency Fund, eine Organisation, die mit Geldern aus dem Vermögen Eileen Getty, Enkelin des Erdöl-Tycoons Jean Paul Getty »disruptiven Aktivismus« unterstützt. »Wir beziehen sehr viel Geld aus dem Fonds«, gibt ein Vertreter der Letzten Generation zu.

Wer nun glaubt, man habe es mit einem Haufen naiver Grüner zu tun, sieht sich getäuscht. Die Organisation wird straff geführt und macht eher den Eindruck einer Kaderpartei mit Hierarchien von oben nach unten. Das Kernteam besteht aus sechs Aktivisten, sieben weitere Aktivisten halten die zahllosen Arbeitsgruppen zusammen, die nach außen Spontanität und jugendlichen Leichtsinn vortäuschen.

Sven von Storch

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