Die Affäre um angeblich rassistische Tweets von US-Präsident Trump, die seit zwei Wochen die Mainstrammedien beherrscht, wird mehr und mehr zur Affäre von zwei moslemischen Kongressabgeordneten der Demokraten. Jetzt wurden Tweets von Ilhan Omar und Rashida Tlaib publik, in denen die beiden die Deportation von Amerikanern fordern.
Die Tweets stammen aus den Jahren 2012 und 2015, aus einer Zeit, als die beiden noch nicht gewählt worden waren. Ein Tweet wurde von Omar, zwei von Tlaib geschrieben, wie nbc-news berichtet.
Der Tweet von Omar erschien 2012 im Rahmen einer Diskussion mit anderen Somalis, die dafür plädierten, ihre Kultur aufzugeben, wenn sie in die USA immigrieren. Omar antwortete: »Wir sind US-Bürger und können nicht depotiert werden, aber warum deportieren wir Dich nicht dorthin, wo auch immer Du herkommst.«
Tlaib empfiehlt in einem Tweet aus dem Jahr 2015, Demonstranten, die vor einer Moschee in Phoenix, Arizona protestierten, zu deportieren. In einem zweiten Tweet, der erschien, nachdem Präsident Trump die Einreise von Moslems in die USA einschränken wollte, äußert Tlaib, man solle Präsident Trump deportieren.
Die drei Tweets fallen ungleich schärfer aus als alles, was die links-liberale Presse Trump vorwirft. Trump hatte die beiden Abgeordneten lediglich aufgefordert, in ihren Heimatländer für Ordnung zu sorgen, bevor sie Trumps Politik kritisieren.
Ilhan Omar und Rashida Tlaib waren mehrfach durch antisemitische Aktivitäten und Äußerungen aufgefallen. Sie unterstützen Boykottaktionen gegen Israel und bewegen sich in sozialrn Netzwerken mit offen antisemitischen Inhalten.
In den deutschen Mainstream-Medien wird überwiegend nur von den Äußerungen des US-Präsidenten berichtet. Der Antisemitismus der beiden moslemischen Abgeordneten ist dagegen kein Thema. Dass die Stimmung in den USA mittlerweile deutlich gegen die beiden Abgeordneten der Demokraten umgeschlagen ist, wird folgerichtig verschwiegen.
Anders als im links-liberalen Deutschland, wird Antisemitismus in den USA nicht toleriert. Und Forderungen, politisch Andersdenkende zu deportieren, bedeuten das politische Ende. In Deutschland gehört es dagegen zum guten Ton, »Nazis raus« zu skandieren und Kritikern der Flüchtlingspolitik das Verlassen Deutschlands zu empfehlen.


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