Aller guten Dinge sind drei, versuchen die Panikmacher Drosten, Lauterbach und Spahn den Bürgern weiszumachen – in Nordrhein-Westfalen ist dieser Spruch nun in sein Gegenteil umgeschlagen. »In einem Pflegeheim in Nordrhein-Westfalen hat es wenige Tage nach der Auffrischimpfung gegen das Coronavirus bei mehreren Bewohnern Komplikationen gegeben«, schreibt die Welt.
Bei dem, was Komplikation genannt wird, handelte es sich um Wiederbelebungsversuche. In einem Fall ist der Versuch gescheitert. Der Patient starb in Folge der Impfung. Die beiden anderen befinden sich nach Aussage eines Krankenhaussprechers in einem stabilen Zustand.
Drei Tage zuvor hatten die drei Bewohner einer Pflegeeinrichtung in Oberhausen ihre dritte Impfung erhalten. Angeblich ist ein Zusammenhang zu den Impfungen nicht bekannt. Tatsächlich sind jedoch nach der Dritt-Impfung bei 10 Prozent der 90 Geimpften auffällige gesundheitliche Störungen aufgetreten. Es kam zu Herz-Kreislauf-, Atemwegs- und neurologischen Komplikationen. Der Vorfälle wurden dem Landesgesundheitsministerium und der Arzneimittelaufsichtsbehörde, dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, BfArM, gemeldet.
Der Vorstand der Kreisstelle der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein ging nach den Vorfällen schon einmal in Deckung. Ausdrücklich werden niedergelassene Ärzte gebeten, »selber ärztlich zu entscheiden, ob Sie auf eine Empfehlung durch die Stiko beziehungsweise EMA warten oder ob die dritten Impfungen nun zeitlich bei Ihren eigenen Patienten so dringlich sind, dass Sie diese ohne Empfehlung durchführen müssen.« Mit anderen Worten: Die Verantwortung wird den Ärzten aufgeladen.
Aus der Verantwortung stehlen sich wahrscheinlich auch die wirklich Verantwortlichen: Jens Spahn, Karl Lauterbach und all die anderen, die den »dritten Corona-Piks«, wie ihn die Welt salopp nennt, seit Wochen dringend empfehlen: Den Booster. Der hat nun dafür gesorgt, dass sein Name, der an die zusätzlichen Triebstufen von Raketen, die in den Himmel geschossen werden sollen, unfreiwillig makaber Wirklichkeit wird. Immerhin wurde die verstorbene Person zuvor palliativ betreut, was man nicht von allen sterbenden Corona-Patienten sagen kann, die von ihren Angehörigen getrennt, allein sterben mussten.


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