Eigentlich ist die Analyse ganz simpel. Sie muss allein der Frage nachgehen, ob ein Zusammenhang zwischen Fallzahl und Todesrate auf der einen und Maskengebrauch auf der anderen Seite besteht – oder eben nicht.
Nach geschlagenen zwei Jahren Pandemie wurde diese Frage nun endlich gestellt und die Antwort einer Studie fällt eindeutig aus:
Es besteht praktisch kein statistischer Zusammenhang zwischen Maskengebrauch und Fallzahl bzw. Todesrate.
In Zahlen ausgedrückt: Der Korrelationskoeffizient ρ liegt im Bereich von 0,136 und 0,351. In Worten: Maskengebrauch und Fall bzw. Todeszahlen stehen in einem schwachen positiven statistischen Zusammenhang. Stark wäre der Zusammenhang bei einem Wert von über 0,8; kein Zusammenhang besteht bei 0,0. Negative Werte wären ebenfalls möglich, treten aber nicht auf.
Und das ist der springende Punkt. Positive Werte besagen, ein häufiger Maskengebrauch und hohe Fall- bzw. Todeszahlen treten zusammen auf. Negative Werte bedeuten: Ein häufiger Maskengebrauch führt zu weniger Fällen und Toten.
Wenn aber in in keinem einzigen europäischen Land ein negativer statistischer Zusammenhang zwischen Maskengebrauch und Fall- bzw. Todeszahlen besteht, dann hat der Gebrauch der Masken womöglich zu höheren Fall- und Todeszahlen geführt.
Also schließen die Autoren der Studie, dass die »mäßig positive Korrelation zwischen der Verwendung von Masken und Todesfällen in Westeuropa« darauf hindeutet, »dass die allgemeine Verwendung von Masken schädliche unbeabsichtigte Folgen gehabt haben könnte.«


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