Merkel-Regierung wird von Forschern der LMU-München der falschen Politik überführt

Wissenschaftler_ Merkel-Lockdown hat Inzidenzen nicht gesenkt!

Seit Wochen lobt die Merkel-Regierung ihren Lockdown als Erfolg, weil die Inzidenzen sinken. Doch der Zusammenhang ist wohl ein Fake.

Dass die Bundesregierung sich zwar – wie einstmals die DDR-Regierung – ständig auf die Wissenschaft beruft, sich aber tatsächlich herzlich wenig um die Wissenschaft schert, ist von der Klimapolitik her bekannt. Doch auch die Corona-Politik basiert im Kern auf Machtinteressen und hat mit Wissenschaftlichkeit herzlich wenig zu tun. So auch bei der sogenannten »Bundesnotbremse«.

Dieser verschärfte Lockdown wurde verhängt, das Infektionsschutzgesetz entsprechend verschärft und durch den Bundestag gebracht. Und als dann die Inzidenzen endlich sanken, prahlten Merkel, Spahn und die üblichen Lakaien, ihr Lockdown hätte das alles bewirkt.

Nun haben wirklich Wissenschaftler den Zusammenhang näher beleuchtet. Und das Resultat, der etwas mehr als 20-seitige CODAG Bericht Nr. 16, ist ein Armutszeugnis für die Regierung. Wo sie die Infektionsherde vermutet, sind sie nicht. Und wo sie sind, da werden sie von der Regierung ignoriert. Beispiel Schule und Arbeitsplätze:

»In den Schulen gab es während der Schulschließung keine Ausbrüche«, heißt es in dem Bericht und weiter: »Aber auch nach der schrittweisen Öffnung der Schulen für den Präsenzunterricht seit Mitte Februar (KW 8) ist die Anzahl der Fälle, die aus Infektionen an der Schule resultieren, sehr gering geblieben.« Trotzdem werden die Schulen geschlossen und erst in diesen Tagen wieder geöffnet.

»Anders«, fährt der Bericht fort, »verhält es sich bei Infektionen, die nachweislich am Arbeitsplatz stattgefunden haben: Hier nimmt die Anzahl der gemeldeten Fälle seit Jahresbeginn zu.« Doch um diesen Bereich hat sich die Regierung wenig gekümmert. Sie hat Gaststätten geschlossen und nächtliche Ausgangssperren verhängt. Und auch als in den Osterfeiertagen der Zusammenhang deutlich wurde, schoben RKI und Merkel-Regime die Fall der Inzidenzen auf verspätete Meldungen der Fälle. Eine ad hoc Erklärung, die jedem DDR-Regime nicht besser hätte einfallen können.

Doch Regierung und RKI haben nicht nur bei der Lokalisierung der Ausbreitungsquellen völlig versagt. Auch bei den Mitteln, das Infektionsgeschehen zu beschreiben, erweisen sich die staatlichen »Fachleute« als Blinde mit Krückstock. »Es zeigt sich«, heißt es im Bericht, »dass die effektive Reproduktionszahl (R-Wert) verglichen mit der Anzahl der berichteten Fälle und 7-Tages-Inzidenz verhältnismäßig robust und deutlich unabhängiger vom Testgeschehen ist.« Die immer wieder geäußerte Kritik, dass 7-Tage-Inzidenzen zu stark vom Testgeschehen abhängig sind und das eigentliche Infektionsgeschehen gar nicht verlässlich beschreiben, wird also belegt – von Fachleuten der Ludwig-Maximilians-Universität München und nicht von dahergelaufenen SPD-Virologen.

Konkret: Bei jedem Lockdown ab November 2020 und insbesondere bei der »Bundesnotbremse« von Kanzlerin Merkel sinkt der R-Wert bereits vor dem Zeitpunkt, als die Maßnahmen eingeführt wurden. »Von Anfang November 2020 bis Mitte April 2021 ist ein leichter Anstieg des R-Werts erkennbar, wobei dieser konstant im Mittel um den Wert 1 schwankt. Man erkennt dabei, dass der R-Wert bereits vor dem ›Lockdown-Light‹ am 2. November 2020, sowie der ›Verschärfung‹ am 16. Dezember 2020 sank, was somit auf eine Abschwächung des Infektionsgeschehens bereits vor den ergriffenen Maßnahmen hindeutet.« »Ab Mitte April fällt der R-Wert erneut. Der Abfall ist auch hier schon vor der ›Bundesnotbremse‹ erkennbar, sodass die ergriffenen Maßnahmen den Verlauf des Infektionsgeschehens durchaus positiv beeinflusst haben könnten, jedoch nicht allein ursächlich für den Rückgang verantwortlich sind.«

Am falschen Ort mit den falschen Mitteln gesucht – so lässt sich in wenigen Worten die Politik der Regierung Merkel beschreiben. Mit desaströsen Folgen für das Land: Die wirtschaftlichen Schäden sind kaum zu beziffern, die Diffamierung ihrer Kritiker als Feinde des Wissenschaften tat ihr übriges. Nichts, was man aus der DDR nicht schon kannte. Nichts, was man von dieser Regierung nicht schon kannte. Aber aus dem Mund von Forschern der besten Universität dieses Landes ist es ein vernichtendes Urteil.

Sven von Storch

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