Wird der WDR zum Schwarzen Kanal?

WDR_ Weiße alte Frau wird durch Migrantin ersetzt

Nach Kritik am WDR kündigt der Zwangsgeld-Sender einer langjährigen Mitarbeiterin. Die Gründe sind unklar aber erkennbar.

Kurz gesagt: Simone Standl, 59 Jahre alt und 17 Jahre lang Moderatorin der Sendung ›Lokalzeit‹ des Zwangsgeld-Senders WDR, wurde durch Sümeyra Kaya, 38, ersetzt, die seit 2008 für den Sender arbeitet: Standl wurde gekündigt. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit in einem Sender, der für seine rot-grüne Meinungseinfalt bekannt ist. Simone Standl war über Jahre eine von ihnen.

Nun ist sie draußen. Denn anders als viele ältere weiße Männer, hat Standl sich mit dem Austausch als Journalisten nicht abgefunden. Nachdem die Redaktion sie zunächst lediglich abgesetzt hatte, ging sie zu ›Bild am Sonntag‹ und redete in einem Interview Klartext. Man habe sie »hinausgeschoben«, maulte sie gegenüber Bild, weil der WDR auf Verjüngung und mehr Diversität setze. Natürlich blieben die Gründe für die Absetzung unausgesprochen. »Was genau hinter meiner Entlassung steckt«, sagt sie, »weiß ich bis heute nicht. Da war der WDR recht feige und hat sich in schwammigen Aussagen hin und her gewunden«.

Seltsam – dabei gehört der WDR zu den Vorreitern einer Förderung von Migranten. Das hätte Standl wissen müssen, dass am Ende sie irgendwann dran ist und durch eine Sumpfblüte aus dem links-grünen Milieu, die durch Titel wie ›A la Descartes‹ die Blicke auf sich zieht, ersetzt wird.

Nach dem Interview war dann endgültig Schluss. Jetzt wurde Standl nicht nur abgesetzt sondern gefeuert. Eigentlich habe man eine Weiterbeschäftigung der Moderatorin geplant, aber nun sei »das Vertrauensverhältnis schwer gestört«. Die Erklärung wurde von einem Doppelschlag bei Twitter ergänzt: »Der WDR hätte gerne mit Simone Standl weitergearbeitet.« Ihre Vorwürfe sind »Unsinn und schlichtweg falsch«. Sie kenne »die Gründe, warum sie die Lokalzeit aus Köln nicht mehr moderieren wird.«

Dumm gelaufen für die Mitarbeiterin des Quotensenders. Oder wie es in einem Retweet heißt: »So wie der WDR reagiert, ist davon auszugehen, dass die Vorwürfe ziemlich genau ins Schwarze getroffen haben.«

Richtig! Standl hat ins Schwarze getroffen. Allerdings hat sie, Standl, ganz offenbar nicht ganz verstanden, dass der Sender ins Schwarze treffen will. Der WDR wird irgendwann mit den Zwangsgeldern Quoten für alle Migranten einführen, nicht nur für Türken. Bis er den Namen Schwarzer Kanal buchstäblich verdient hat.

Sven von Storch

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