Grenzen der Propaganda

Team Thunberg_ Die Macher der Ikone geraten in die Devensive

In letzter Zeit häufen sich in den Medien die kritischen Beiträge zur Klima-Ikone Greta Thunberg. Die Mehrzahl der Bürger hat die Absicht bemerkt und ist verstimmt.

Die Show um Greta Thunberg hat den höchsten Punkt der Erwärmung womöglich schon überschritten. Die Zahl der kritischen Beiträge über die verbissen lächelnde Schwedin häufen sich. Im Februar bei der taz und jetzt bei web.de erscheinen plötzlich ungute Details über die Klima-Karriere der Ikone.

Tatsächlich sind die Details lange bekannt. Da ist eine Mutter, Malena Ernman, die pünktlich zum Schulstreik ihrer Tochter ein Buch über ein Leben für das Klima herausbringt. Hier ein Vater, Svante Thunberg, der seine Tochter immer begleitet. Und im Hintergrund geistert der PR-Manager und Börsenspezialisten Ingmar Rentzhog herum.

Schon sind die Verteidiger von Greta Thunberg zur Stelle. Schon im März wurde auf focus ein Interview mit dem Wirtschaftsjournalist Andreas Henriksso geführt, der den Hintergrund der Klima-Ikone genauer betrachtet hatte, was zunächst als Kritik an der Klima-Kampagne missverstanden wurde. Jetzt versucht die FAZ., das Team Greta als ehrliches Unternehmen mit hehren Zielen darzustellen.

Die Argumente klingen beinahe verzweifelt. Aus Malena Ernman, die in Schweden eine bekannte Sängerin ist, wird eine selbstkritische Mutter gemacht, die in »schonungsloser Offenheit die psychischen Probleme und daraus resultierenden Eskapaden ihrer Kinder« beschreibt. Aus Svante Thunberg, der ebenfalls »künstlerische Ambitionen« hatte, wird ein besorgter Vater, »der Greta auf ihren vielen Stationen begleitet« - sprich, er hat seine Karriere geopfert. Ingmar Rentzhog schließlich mutiert zum Unternehmer, der eine Plattform schaffen will für »Klimaschützer aus aller Welt«, die zu seiner »neuesten Geschäftsidee« passt.

Der Wirtschaftsjournalist und auch die Schreiber der FAZ geben zu, dass Greta Thunberg unterstützt worden ist. Trotzdem meinen sie ernsthaft folgern zu dürfen, dass sei nur am Anfang so gewesen und jetzt nicht mehr wichtig. Das stimmt zwar. Greta Thunberg ist zum nicht ganz klimaneutralen Selbstläufer geworden. Sie verkaufte sich auch ohne den Börsenspezialisten aus Schweden.

Aber deshalb zu sagen, sie habe damit nichts zu tun, ist eine bemerkenswerte Leugnung des Phänomens Greta Thunberg. Sie wurde künstlich geschaffen und käme ohne professionelle Hilfe nicht mehr weit. Sie wird von den Medien permanent präsentiert und säße ohne diese Art Dauerwerbesendung bald wieder in Schweden im Schnee. Kurz: Sie ist ein Propagandaprodukt.

Sven von Storch

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