Am 9. April hat das Paul-Ehrlich-Institut seinen neuen Sicherheitsbericht zu den Corona-Impfungen veröffentlicht. Und er beginnt, als sollten die Kritiker der Impfungen mit Material versorgt werden. Zitat: »Das Paul-Ehrlich-Institut, PEI, berichtet über 31.149 aus Deutschland gemeldete Verdachtsfälle von Nebenwirkungen oder Impfkomplikationen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung mit den...« Es folgen die Namen der drei wichtigsten Impfstoffe von BioNTech, Moderna und AstraZeneca und wogegen sie schützen sollen. – 31.149 Fälle in der Zeit vom 27.12.2020, dem Beginn der Impfkampagne bis zum 02.04.2021.
Dann kommt die andere Seite. Die erschreckende Zahl wird relativiert. Denn im entsprechenden Zeitraum wurden nach Angaben des Robert Koch-Instituts insgesamt 14.381.068 Impfungen durchgeführt. 10.722.876 mit Stoff von BioNTech, 713.067 Impfungen mit Stoff von Moderna und 2.945.125 mit Stoff von AstraZeneca. Mit anderen Worten: In über zwei von tausend Fällen kam es zu Komplikationen.
Das ist nicht »häufig«, aber es ist auch nicht »selten«, wie suggeriert wird. Nach der für Arzneimittel geltenden Klassifizierung ist »gelegentlich« die korrekte Bezeichnung. Und damit fängt der Ärger an. Wer geht schon unter einer Brücke her, von der »gelegentlich« ein Stein herunterfällt.
Dazu kommt, dass die Verteilung der Fälle auf die Impfstoffe stark variiert: Gibt es bei BioNTech und Moderna 1,1572 bzw. 1,5973 Fälle auf 1.000 Impfungen, sind es bei AstraZeneca schon 5,83 Fälle auf 1..000 – die Kategorie »gelegentlich« reicht von 1 bis 10 Fällen pro 1.000. Nicht berücksichtigt sind dabei 431 Fälle, die im Bericht vom PEI keine Zuordnung finden.
Wer denkt, die nicht zugeordneten Fällen sind belanglos, muss sie nur probeweise allen oder auch nur einem Produzenten zuordnen, um vom Gegenteil überzeugt zu werden: Moderna springt von 1,6 Fällen auf 1.000 Impfungen hoch auf 2,2. Und sofort relativiert sich die angebliche Sicherheit der anderen Stoffe gegenüber dem gescholtenen Vakzin von AstraZeneca, auch wenn dieses mit 6 Fällen pro 1.000 immer noch dreimal so viele Fälle meldet.
Aber auch die Zahl der Fälle ist nicht nur nicht harmlos. Man muss sie nur mit den Inzidenzen vergleichen, mit denen die Bundesregierung ihr Terror-Regime der Corona-Maßnahmen tagtäglich begründet. Dort wird mit Neu-Infizierten pro hunderttausend gerechnet und ab einem Wert von 100 gehen die Lichter aus. Tatsächlich ergeben sich bei 2,2 Fällen pro tausend Impfungen aber 220 Fälle pro hunderttausend – nur kreischen Drosten und Lauterbach bei Geimpften nicht los. Über Risiken und Nebenwirkungen der Impfungen sagen sie – Nichts.
Ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen ? – Keineswegs. Denn die Fälle von Impfungen mit Nebenwirkungen entsprechen exakt dem Fällen einer Neuinfizierung. Dort sind es die Nebenwirkungen, hier sind es die Infizierungen.
In jedem Fall ist die Fallzahl deutlich höher als bei einer Impfung zum Beispiel gegen Grippe, worauf Reitschuster verweist. Die Zahl der Nebenwirkungen ist bei einer Anti-Corona-Impfung um ungefähr das Dreiundzwanzigfache höher als sonst.
Und das gilt es letztendlich zu beachten: Mit den Impfungen werden nicht nur Alte gefährdet, die allerdings zugleich einem hohen Risiko durch Corona ausgesetzt sind. Es werden jüngere und und junge Menschen einer Gefahr ausgesetzt, die weitaus höher ist, als die Folgen einer Erkrankung mit Corona.
Das genau ist der Skandal: Das Merkel-Regime setzt einen großen Teil der jüngeren Bevölkerungsschichten durch die Impfungen einem Risiko aus, das sie ohne Impfung gar nicht hätte.


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