Der Fachkräftemangel hat nun auch bei der Kriminalpolizei angekommen. Sie erhält keine Informationen mehr und wendet sich an die Bürger. Unter dem Stichwort »Hass ist keine Meinung« werden sie aufgefordert, Übertretungen von Gesetzen zu melden. Und das Ganze über Twitter.
Dabei erweckt die Behörde nicht einmal den Anschein, als ginge es nicht darum, den Nachbarn auszuforschen. In durch und durch sozialistischer Manier heißt es: »Melde Hasskommentare«. Der vermeintliche Volksgenosse wird also auch noch geduzt. Andere würden sagen, wie ein Kleinkind angesprochen.
Die Meldung ist jedoch nicht genug. »Erstatte Anzeige bei der Polizei« – schließlich kann die Antifa nicht alles alleine erledigen.
Und wenn sozialistische Polizeibehörden schon einmal dabei sind, dann rufen sie auch zu etwas auf. Der Bürger soll sich aktiv beteiligen: »Erstelle ein Foto mit #HassistkeineMeinung« – »Kopiere diesen Text für deinen eigenen Post. Und raus damit!« – – Kleinkindsprache gepaart mit sozialistischem Aktionismus.
Dazu noch zwei Damen mit einem Blick, da weiß jeder gleich: Jetzt wird es ernst. Jetzt muss ich gehorchen.
Und die Polizei hat ja auch recht. Hass ist keine Meinung. Nur meinen die Beamten das wohl nicht so, wie vernünftige Bürger es meinen. Dass Hass so wenig eine Meinung ist wie, sagen wir, Obst. Hass ist ein Gefühl. Und natürlich sind Gefühle niemals Meinung. So wenig wie die Bespitzelung und Denunziation des Bürgers Teil einer Demokratie sind.
#DenunziationistkeineDemokratie – so lautet der richtige Hashtag. Und den kann man wirklich verschicken. An die Polizei. An Frau Faeser.


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