Die Feigheit der Hochschulen

Linker Terror_ Vorlesung von Bernd Lucke neuerlich abgebrochen

Die Vorlesung des Professors für Makroökonomie Bernd Lucke an der Universität Hamburg wurde neuerlich von Linksradikalen gestört und musste abgebrochen werden.

Am vergangenen Mittwoch sollte an der Universität Hamburg der Professors für Makroökonomie Bernd Lucke eine Vorlesung halten. Nach zahlreichen Störungen von linksradikalen Studenten wurde die Lehrveranstaltung abgebrochen. Der Professor wurde von Sicherheitsbeamten in sein Büro begleitet.

Während der Vorlesung hatten etwa 10 bis 15 Demonstranten den Saal gestürmt und Sprüche wie »Kein Recht auf Nazipropaganda« gebrüllt. Eine Fortsetzung der Veranstaltung war nach Aussage von Lucke nicht möglich. Er habe sich bedroht gefühlt.

Unter ähnlichen Umständen hatte Professor Lucke seine Vorlesung schon eine Woche zuvor abbrechen müssen. Damals bekannte sich die links-faschistische Antifa zu der Aktion. Und wie schon vor einer Woche verurteilte die Hochschulleitung das Vorgehen der linksradikalen Studenten.

Mehr geschah aber auch diesmal nicht. Die zuständigen Stellen verurteilen, sind aber weder bereits noch willens, die Vorlesungen entsprechend zu schützen. Weder setzt die Hochschule ihr Hausrecht gegen die offenbar dem linken Spektrum zuzurechnenden Studenten durch noch werden die Rädelsführer in Gewahrsam genommen. Vor dem Unigebäude konnten an diesem Mittwoch Vertreter verschiedener Fachschaften ungestört Flugblätter mit der Aufschrift »Rechte Ideologie raus aus dem Hörsaal« verteilen. Hinter dem Gebäude trafen sich vor und während der Vorlesung 30 bis 50 Personen. Sie kritisierten die Lehrtätigkeit des Professors. »Lucke hat gezeigt, dass er sowohl organisatorisch als auch ideologisch auf Seiten der Rechten steht«, tönte der Organisator der Kundgebung, Felix Steins von den Campus Grünen laut FAZ. »Am liebsten wäre uns, er würde die Uni verlassen. Wenn das nicht geht, sollte er zumindest keine Pflichtveranstaltungen mehr leiten«, erklärte Steins und bewies damit, wessen Geistes Kind er ist. Auch die Nationalsozialisten haben Hochschullehrer aus politischen Gründen zum Verlassen der Universitäten gezwungen.

Mit diesen systematischen Aktionen links-faschistischer und grüner Gruppen, die zudem von der Partei »Die Linke« offen unterstützt werden, erreicht die Unterdrückung der Meinungsfreiheit in Deutschland eine neue Eskalationsstufe. Ja, recht eigentlich kann von Meinungsfreiheit bzw. im Fall einer Hochschule von Freiheit der Lehre nicht mehr die Rede sein. Die Verhältnisse erinnern an Verhältnisse wie im sozialistischen Ostblock oder im heutigen Nordkorea. Nur dass heute nicht die Regierung Oppositionelle drangsaliert, sondern linke politische Gruppen Teilen der Bevölkerung ihre verfassungsmäßigen Rechte verwehrt.

Von den Regierenden werden diese Vorfälle zwar verurteilt – aber solange der Staat dagegen nicht konsequent und erfolgreich vorgeht, haben wir, was man als faschistische Verhältnisse bezeichnet: Durch Androhung oder auch Anwendung von Gewalt drückt eine Gruppe ihren politischen Willen anderen auf. Bevor die Bundesregierung sich demnächst mal wieder über die angeblichen Einschränkungen der Meinungsfreiheit in mitteleuropäischen Staaten wie Ungarn oder Polen empört, sollte sie sich zuerst im eigenen Lande umschauen. Deutschland bewegt sich mittlerweile auch nach Meinung vielen ausländischer Beobachter auf einer ganz, ganz schiefen Bahn.

Sven von Storch

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