Letzte Generation ist wirklich das Letzte:

Klimaextremisten kleben sich erneut an Kunstwerke

Sogenannte Aktivisten haben sich in Frankfurt erneut an Kunstwerke geklebt. Angeblich wollen sie damit auf die Bedrohung durch den Klimawandeln aufmerksam machen.

Nicolas Poussin zählt zu den großen Malern des Barock. Sein Gemälde "Gewitterlandschaft mit Pyramus und Thisbe" variiert einen antiken Stoff, der heute eher unter dem Titel "Romeo und Julia" bekannt ist. Das Bild hängt im Städelsches Kunstinstitut in Frankfurt am Main und dort wurde es von Mitgliedern der Gruppe 'Letzte Generation' attackiert.

Zwei Personen der Gruppe klebten sich an dem Rahmen des Gemäldes fest. Zur Begründung erklärte die Gruppe, das Bild stünde symbolisch für den zerstörerischen Kurs der aktuellen Politik. Eine an den Haaren herbeigezogene Argumentation, denn mit Klimawandel hat das Gemälde nichts, aber auch gar nichts zu tun - es sei denn, Gewitter laufen heute schon unter menschengemachter Klimawandel.Was bemerkenswert wäre, da Blitze bis heute nicht kontrolliert in nutzbare Energie umgewandelt werden können.

Eine Städel-Sprecherin bestätigte den Anschlag, betonte aber, "Der Betrieb lief normal weiter". Es wurde Anzeige gegen die sogenannten Aktivisten erstattet. Die beiden Personen wurden vom Rahmen entfernt. Der Rahmen des Bildes wurde bei der Aktion beschädigt.

Erst am Dienstag hatten sich Aktivisten der Gruppe an den Rahmen von Raffaels 'Sixtinischer Madonna' geklebt. Aktionen, mit denen die "Letzte Generation" zeigt, dass ihr Name eine treffende Beschreibung ihres Charakters liefert: Sie sind das Letzte.

Sven von Storch

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