Wissenschaftler warnen von Kuba-Syndrom

Ist Angela Merkel krank_ Merkel lässt keine andere Meinung mehr zu

Nach den immer neuen Maßnahmen des Merkel-Lockdowns, wird zum ersten Mal über eine möglich Krankheit der Kanzlerin spekuliert.

Seit Wochen hören die Bürger aus dem Kanzleramt nur noch eines: Die Maßnahmen müssen weiter verschärft werden. Sämtliche Maßnahmen, egal ob Schulschließungen, Reiseverbote oder Ausgangssperren, sind immer nur der Anfang weiterer, noch strengerer Maßnahmen. Der Lockdown als Politik – der Merkel-Lockdown.

Der Infektiologe Prof. Dr. med. Matthias Schrappe hat nun darauf verwiesen, dass Angela Merkel unter dem sogenannten Kuba-Syndrom leiden könnte. Dieser krankhafte Zustand entsteht in Leitungsgruppen, die unter Stress gesetzt, nur noch einer Führungsperson folgen und keine andere Meinung mehr zulassen. Typischerweise entsteht das Syndrom in kritischen Krisen- oder Kriegszuständen.

Prof. Dr. med. Matthias Schrappe war Hauptamtlicher Ärztlicher Direktor des Marburger Universitätsklinikums und später wissenschaftlicher Geschäftsführer der Universität Witten/Herdecke. Anschließend war er Generalbevollmächtigter des Aufsichtsrates des Klinikums der Universität Frankfurt am Main.

Der Infektiologe betonte in einem Gespräch mit »Focus«, die Bundesregierung müsse alternative Wege zur Eindämmung der Pandemie suchen. Sie müsse »experimentieren«. So schlägt er vor, in einem Bundesland die Kitas komplett zu öffnen. Man »schaut sich das zwei Wochen an und untersucht das Experiment gut – wenn es klappt, machen das alle.« Das »bedrückende Bedrohungsszenario« müsse endlich »aufgegeben« werden »für ein proaktives Handlungsszenario«

Weiter forderte Schrappe, es müsse ein »wirklich unabhängiges Beratergremium für die politischen Entscheider gebildet werden.« Eine deutliche Kritik, an der einseitigen Ausrichtung der Maßnahmen. Das Gremium, sagte Schrappe weiter, »sollte nicht, wie derzeit, nur aus denen bestehen, die alles zumachen wollen oder aus Virologen, die nie Infektionen vor Ort sehen. Da kommen Leute aus der Praxis rein, Infektionsmediziner, Krankenhaushygieniker, Gesundheitsamts-Experten. Dieses Gremium soll das gesellschaftliche Experimentieren begleiten, beurteilen und steuern.«

Als Schrappe gefragt wird, wann wir Sars-CoV-2 wieder los werden, ist seine Antwort kurz: »Nie.« Schon deshalb darf und kann ein Lockdown keine Lösung sein, denn andernfalls müssten alle Geschäfte und Schulen dauerhaft zumindest in den Wintermonaten geschlossen bleiben. »Die Logik dieses Instruments ist, dass man es immer weiter anwenden muss.«

Noch deutlicher wird Professor Schrappe, als er um eine Einschätzung der Mutationen gebeten wird. »Rechtfertigen denn die neuen, gefährlicheren Mutationen nicht eine verstärkte Vorsicht?« – Schrappe wörtlich: »Die Bedrohlichkeit der Mutationen ist ja nichts weiter als Propaganda. Die Studien geben es nicht her.«

Viel Hoffnung auf eine Genesung der Regierung und ihres Beratungsstabs hat Professor Schrappe offenbar nicht, wenn er sagt: »Ich würde die Kanzlerin natürlich gern beraten, wenn sie eine andere Stimme hören wollte. Aber ich rechne nicht damit, dass sie anruft. Frau Merkel hat sich in einen Tunnel vergraben. In der Risikoforschung nennt man das Kuba-Syndrom, wenn sich eine Führungsgruppe nur mit Menschen umgibt, die alle der gleichen Meinung sind. Dann gibt es nur die dauerhafte Fortsetzung von Fehlern.«

Sven von Storch

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