Britischer Schriftsteller nach islamistischem Attentat schwer verletzt

Islamist sticht auf Salman Rushdie ein!

Autor der »Satanischen Verse« wird in New York Opfer eines Anschlags durch Islamisten.

Jetzt haben die islamistischen Terroristen ihr Ziel womöglich erreicht: Den britisch-indischen Schriftsteller Salman Rushdie zu töten. Nach einer Messerattacke eines Islamisten liegt der Autor der »Satanischen Verse« in New York im Krankenhaus.

Der 24-jährige Täter wurde verhaftet. Es handelt sich um einen in Californien geborenene Mann, der nach Angaben der New York Post mit schiitischem Extremismus und den iranischen Islamischen Revolutionsgarden sympathisiert – ein mehr als deutlicher Hinweis auf den Hintergrund der Tat. Nicht für den Tagesspiegel aus Berlin, der sich erblödet zu schreiben: »Doch hätte es auch ein fehlgeleiteter Trump-Anhänger sein können«.

Bei dem Attentat am Freitag vergangener Woche stach er Täter, dessen Namen wir ausdrücklich nicht nennen wollen, Rushdie mindestens einmal in den Hals und in den Bauch.

Die Revolutionsgarden bilden das Machtfundament des Islamo-Faschismus im Iran. Der iranische Führer Ayatollah Ruhollah Khomeini hatte 1988 eine Fatwa ausgerufen, in der Rushdies Tod gefordert wird. Zugleich hatte der Iran eine Belohnung von über 3 Millionen Dollar für den ausgesetzt, der Rushdie tötet.

Der 75-jährige Rushdie wird in einem örtlichen Krankenhaus operiert. Er ist an ein Beatmungsgerät angeschlossen. Bisher kann er nicht sprechen und wahrscheinlich werde er ein Auge verlieren, teilte sein Agent Andrew Wylie nach Angaben der New York Times mit. »Die Nachrichten sind nicht gut.«

Rushdie hatte Glück im Unglück. Nur durch das schnelle Eingreifen eines Polizisten wurde verhindert, dass der islamistische Mörder weiter auf den Schriftsteller einstechen konnte. »Es war ein staatlicher Polizist, der aufstand und Rushdies Leben rettete, ihn beschützte«, betonte die New Yorker Gouverneurin Kathy Hochul.

Auch der Gesprächspartner von Rushdie, der 73-jährige wurde verletzt, als der islamistische Angreifer schwarz gekleidet und vermummt auf die Bühne stürzte.

Salman Rushdie war ins Visier der islamistischen Mörder geraten, nach sein Werk ›Die satanischen Verse‹ 1988 erschien. Rushdie tauchte zwangsweise unter und erhielt rund um die Uhr Polizeischutz. Das Kopfgeld ist noch immer auf ihn ausgesetzt. Die islamische Fatwa gegen Rushdie wurde nie aufgehoben.

In Deutschland erklärte FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai: »Für diesen feigen Anschlag trägt das iranische Mullah-Regime auch Verantwortung«, und ergänzte: »Das sollte jeder wissen, der normale Beziehungen mit diesem Regime will.« – SPD und Grüne fordern immer wieder, die Beziehungen zum Iran zu verbessern.

Sven von Storch

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