Sehr zum Ärger der Merkel-Regierung zögerte die Ständige Impfkommission, Stiko, die Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche so lange wie möglich hinaus. Erst nachdem der Druck von Politikern wie Jens Spahn und Karl Lauterbach massiv genug geworden war und die meisten Medien die Regierung durch Dauerpropaganda unterstützten, brach der Widerstand zusammen und die Empfehlung wurde gegeben. Jetzt werden zumindest die über 12-Jährigen, obwohl von Corona nicht betroffen, dem Risiko der Impfung ausgesetzt. Denn das Ziel der Regierung ist die Herdenimunität durch Impfung - egal, was es kostet.
Dabei beschreibt eine Studie aus dem Jahr 2016 recht gut die Folgen einer systematischen Impfung der gesamten Bevölkerung und die Folgen; eine Studie, die von derselben Stiko erstellt worden ist, die durch ihr langes Zögern das Merkel-Regime verärgert hat. Unter dem sperrigen Titel "Methoden zur Durchführung und Berücksichtigung von Modellierungen zur Vorhersage epidemiologischer und gesundheitsökonomischer Effekte von Impfungen für die Ständige Impfkommission" erschien sie am 16.März 2016, also fast exakt vier Jahre vor dem ersten Lockdown.
Speziell unter Punkt 1.2.9 mit der unscheinbaren Überschrift "Indirekte Impfeffekte" werden eine ganze Reihe von "negativen Effekten" genannt, von denen einer, nämlich "die Altersverschiebung der Inzidenz mit einhergehender steigender Wahrscheinlichkeit für Komplikationen" im Fall der Impfungen von Kindern und Jugendlichen, besondere Beachtung verdient.
Der Effekt ist unter dem Begriff "Kinderkrankheit" bekannt. Damit sind ansteckende Kranheiten gemeint, die im Kindesalter keinen oder nur geringen Schaden abrichten, aber im Alter häufig gefährlich, ja tödlich sein können. Ein Beispiel sind Masern, ein anderes Mumps. Speziell bei Mumps ist der Krankheitsverlauf bei Kindern zumeist harmlos, seit einigen Jahren sind immer häufiger Mumps-Fälle unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen aufgetreten, die in diesem höheren Alter bei männlichen Erkrankten das Risiko der Sterilität durch Mumps-Orchitis bedeuten.
Eine Impfung der gesamten Bevölkerung, ohne dass die Krankheit ausgerottet wird, bringt aber zwingend genau diesen Effekt hervor: Der Ausbruch der Krankheit wird ins höhere Alter verschoben. Für Kinder mag dieser Effekt noch harmlos sein, weil Corona auch bei Jugendlichen bekanntermaßen fast immer harmlos verläuft. Kritisch wird die Impfung daher mit höherem Alter. Immer sorgt die Impfung dafür, dass die Krankheit später ausbricht als sie hätte ausbrechen können.
Gerade bei Corona ist diese Alterverschiebung mit einem erheblichen Risiko verbunden, weil die Krankheit mit zunehmenden Alter deutlich tödlicher ist. Die Durchimpfung der gesamten Bevölkerung ist daher zunächst für Personen bedrohlich, die im oberen mittleren Alter sind. Sie infizieren sich wahrscheinlich mit Corona in einem Alter, in dem Corona deutlich gefährlicher ist.
Bei einer typischen Impfung mit dem dem Vakzin von Biontech lässt die Wirkung alle zwei Monate um 6 Prozent nach. Nach zwei Jahren ergibt sich nur noch eine Wirkung von unter der Hälfte. Für jemanden, der mit 60 Jahren geimpft worden ist, steigt mit zunehmenden Alter die Gefahr, die Corona bedeutet. Mit dem Unterschied, dass er nicht mehr 60, sondern jetzt 62 oder auch 64 Jahre alt ist und die Wahrscheinlichkeit, an Corona zu sterben, deutlich höher ist: Sie steigt etwa alle 5 Jahre um 50 Prozent.
Natürlich kann man auch später impfen - nur wird der Effekt dadurch wiederum auf später verschoben und damit gefährlicher werden. Dass die Verantwortlichen darüber nichts sagen, sagt alles über sie.


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