Auseinandersetzung endete blutig:

Gelsenkirchen_ Afghane von Afghanen erstochen_

Bei einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen ist ein Mann erstochen worden.

In Gelsenkirchen sind am vergangenen Freitag neun Personen in Streit geraten. Ein 19-Jähriger wurde schwer verletzt, konnte sich zunächst vom Tatort entfernen, erlag dann aber seinen Verletzungen. Eine weitere 19-jährige Person schwebt noch in Lebensgefahr. Eine dritte 22-jährige Person liegt ebenfalls mit Verletzungen im Krankenhaus. Drei Personen wurden festgenommen.

Bei dem Getöteten handelt es sich im einen Afghanen. Er lebt mit einem Aufenthaltstitel in Deutschland. Die Festgenommenen stammen ebenfalls alle aus Afghanistan, teilte die Polizei am Wochenende mit. Ihnen wird Körperverletzung in Tateinheit mit Totschlag vorgeworfen. Sie sind 28, 32 und 33 Jahre alt. Zwei von ihnen wohnen in Gelsenkirchen, einer in München. Sechs weitere Personen konnten beim Eintreffen der Polizei fliehen und sind auch weiterhin flüchtig.

Über die Hintergründe des Streits ist nichts bekannt. »Ziel der schwierigen Ermittlungen ist es nun, die Hintergründe und Ursachen für den Streit zu ermitteln und weitere an der Auseinandersetzung beteiligte Personen zu finden«, erklärte die Polizei.

Sven von Storch

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