Kinderfeindlichkeit in Reinkultur:

Einreise nach Mecklenburg-Vorpommern möglich - ohne Kinder!

Nach der Grenzöffnung zu Mecklenburg-Vorpommern werden böse Erinnerungen wach. Nur waren Kinder damals erlaubt.

Dass die Bundesregierung unter der kinderlosen Kanzlerin Angela Merkel, dem kinderlosen Peter Altmaier und dem gleichfalls kinderlosen Ehepaar Spahn sich in jeder Phase der Pandemie mit kinderfeindlichen Maßnahmen hervorgetan hat, ist lange bekannt. Aber auch auf Länderebene gewinnen kinder- und familienfeindliche Politiker langsam die Oberhand.

Mecklenburg-Vorpommern, das Bundesland mit der Ostseeküste, hat seine Grenzen wieder geöffnet. Seit Mittwoch dürfen Tagestouristen und Zweitwohnungsbesitzer wieder einreisen, vorausgesetzt, dass sie geimpft sind.

Draußen bleiben sollen aber die Kinder. Papa und Mama lassen ihren Nachwuchs also entweder zu Hause oder sie verzichten auf die Einreise in das nördliche Bundesland. Die Ministerpräsidenten Manuale Schwesig, SPD, will es so. Geimpfte ja, Familien mit Kindern nein!

Ändern können die Familien daran nichts. Selbst wenn sie sich dem Impfdiktat beugen – Kinder und Jugendliche erhalten bisher keinen Impfstoff. Also bleibt ihnen die Einreise nach Mecklenburg-Vorpommern vorerst verwehrt. »Man fühlt sich unerwünscht«, kommentiert ein potentieller Besucher in der Berliner Zeitung.

Kinder unerwünscht! So lautet die Nachricht von der SPD an der Küste.

Zur Erinnerung: Selbst das Passierscheinabkommen zwischen der SED-Regierung und dem Westberliner Senat von 1963 kannte kein Verbot, Kinder mit zu den Verwandten im Ostteil der Stadt zu nehmen. Ein solches Verbot kennt man nur in Mecklenburg-Vorpommern.

Sven von Storch

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