Arabisch-islamischer Antisemitismus

Araber wollten und wollen judenreine Viertel in Jerusalem

Die neuerlichen arabischen Gewaltausbrüche gegen Israel und speziell gegen Juden haben eine lange Tradition.

 

Zu einer beliebten Übung linker Kulturkritiker gehört die Behauptung, Antisemitismus sei eine Erfindung von Christen. Tatsächlich waren beim ersten Pogrom auf europäischem Boden Moslems die Täter. Am 30. Dezember 1066, zwei Monate nachdem die Normannen vor Hastings die Engländer besiegten, zogen sie los, die Juden in Granada zu töten. Sie kreuzigten den jüdischen Wesir Joseph ibn Naghrela und massakrierte den Großteil der jüdischen Bevölkerung der Stadt. »Mehr als 1.500 jüdische Familien, rund 4.000 Personen, wurden ermordet«, heißt es bei Wiki. 20 Zeilen später ist der Beitrag vorbei.

Auf ähnliche Weise wird arabisch-moslemischer Antisemitismus auch in heutigen Nahen Osten verschwiegen. Aktuell: Das Ostjerusalem gilt wie selbstverständlich als arabisch – was es aber nicht immer war.

Ende des 19.Jahrhunderts bildeten die Juden die Bevölkerungsmehrheit in der Jerusalem; in dem kleinen Viertel Shimon HaTzadik – benannt nach Simon dem Gerechten, um dessen Grab herum Shimon HaTzadik entstand – waren sie praktisch unter sich, umzingelt moslemischen Arabern. Als die UNO im November 1947 beschloss, das Mandatsgebiet Palästina zu teilen und an Araber und Israels zu geben, fiel Schimon HaTzadik nicht an Israel, sondern an seine Gegner, die dem Teilungsplan aber ohnehin keine Zustimmung gaben.

Ende Dezember 1947 – wieder im Dezember – vertrieben die Araber unterstützt von Jordanischen Truppen alle Juden aus Schimon HaTzadik; egal wie lange sie schon dort gelebt hatten. 20 Jahre später und nach einem siegreichen Krieg standen israelische Truppen im Juni 1967 auf dem gesamten Westjordanland und auch in Jerusalem. Nach Möglichkeit erhielten Juden ihre von Arabern geraubten Grundstücke und Häuser zurück – eine Selbstverständlichkeit.

Und genau um diese Fällen geht es heute beim Streit um Siedlungen in sogenannten besetzten Gebieten: Araber beanspruchen Gelände, dass sie erst 1947 in ihren Besitz gebracht haben. Deshalb hat das Israelische Oberste Gericht der Rückgabe einiger Häuser an ihre früheren Besitzer nun zugestimmt. Die Reaktion der Araber in Ost-Jerusalem ist wie immer: Gewalt. Keiner von ihnen will mit Juden als Nachbarn leben. Sie wollen, wie in jedem ihrer Kriege gegen Israel, ein »judenfreies« Ost-Jerusalem und Israel schaffen.

Die momentanen Kämpfe stehen also in einer Linie mit der Unterstützung des Groß-Muftis von Jerusalem, der ein begeisterter Anhänger Hitlers war und nicht nur genau wusste, was in Auschwitz geschah, sondern die Ermordung der Juden auch guthieß. Von den politischen Nachfahren dieses Verbrechers ist daher nichts anderes zu erwarten. Sie bilden eine nahtlose Linie zurück ins Jahr 1066 als es hieß:

»Betrachtet es nicht als einen Glaubensbruch, sie (die Juden) zu töten, der Glaubensbruch wäre, sie weitermachen zu lassen.
Sie haben unser Abkommen mit ihnen gebrochen, wie könnt ihr gegen die Übertreter schuldig sein?
Wie können sie sich auf einen Vertrag berufen, wenn wir im Schatten stehen und sie hervorragen?
Jetzt sind wir erniedrigt, stehen unter ihnen, als ob wir die Falschen wären und sie die Wahren!«


Dieses »Gedicht« des Antisemiten Abu Ishaq aus der Zeit des Pogroms von Granada, passt auch heute noch zu den Propagandasprüchen von Hamas und Hisbollah und ist von zahllosen Kommentaren deutscher Grüner und Linker, die ihren Antisemitismus als Kritik an Israel tarnen, kaum zu unterscheiden.

 

 

Sven von Storch

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