Neue Wendung im Fall des Mordes an schwäbischem Geschäftsmann

Antisemitismus im Mordfall Michael Riecher

Im Fall des wahrscheinlich von einem Asylanten aus Syrien ermordeten Immobilienunternehmers Michael Riecher gibt es Hinweise auf einen antisemitischen Hintergrund der Tat.

Der Mord an dem Immobilienunternehmer Michael Riecher erregte im November 2018 große Aufmerksamkeit. Michael Riecher wurde vermutlich von seinem Freund Mohammed Omran Albakr umgebracht, schreibt die Schwäbische Zeitung. Das Opfer war ein »väterlichen Freund und Förderer« des 27-jährige Flüchtlings aus Syrien, der ein Teilgeständnis abgelegt hat.

Der Tathergang wurde bisher wie folgt rekonstruiert: Der staatenlose Palästinener Iyad Bayatneh überfällt mit Hilfe von Mohammed Albakr Michael Riecher in seiner Wohnung. Riecher wird von Albakr erwürgt und beide Täter fliehen anschließend mit dem geraubten Geld.

Nach einem Bericht in des Schwäbischen Boten spielte bei dem Mord nicht nur Geld eine Rolle. Der Palästinenser entschied sich zur Tat erst, nachdem er wusste, das Opfer sei Jude. »Sie haben meine Heimat vernichtet«, soll er gesagt haben. Damit handelt es sich um einen Mord mit antisemitischem Hintergrund.

Tatsächlich ist Michael Riecher jedoch kein Jude gewesen. Die Behauptung stammt allein von einem der beteiligten Palästinenser, um den Täter zu motivieren.

Damit weckt der Fall internationales Interesse. Die Jerusalem Post berichtet. Sie weiß, dass Riecher kein Jude war. Aber sie weiß auch, dass dieser Umstand nichts daran ändert, dass die Tat einen antisemitischen Hintergrund hat.

Die Aussage des Arabers wurde laut Schwäbischer Bote im Gerichtssaal nicht hinterfragt. Antisemitismus bei Flüchtlingen gehört offenbar nicht auf die Agenda Deutscher Gerichte. Der Feind, das wissen die Medien, steht rechts.

Sven von Storch

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