Wie Focus meldet, soll Annalena Baerbock, Grüne, die neue Außenministerin werden und damit Heiko Maas, SPD, ablösen. Was zunächst wie eine Lachnummer klingt - die schlechteste Hochstaplerin der neueren deutschen Geschichte in eine Regierung zu holen -, ist tatsächlich das Symbol für den Zustand des Landes. Denn wer ein Ministerium, das eigentlich zu wichtigsten gehören sollte, über Jahre an drittklassige Figuren vergibt, der zeigt, wie unwichtig ihm die Nachbarn und Nachbarn der Nachbarn in der politischen Wirklichkeit sind.
Schon mit Heiko Maas wurde das deutlich. Zu keinem Zeitpunkt wußte irgendjemand zu sagen, was ihn zum Außenminister befähigt haben könnte, außer vielleicht, dass ihm islamistischen Terroristen wichtiger waren als der Staat Israel und er damit den Grundlinien links-grüner Politik bestens entsprach.
Und nun also Frau Baerbock!
Sie wird es nicht merken. Aber sie wird auf einen bedeutungslosen Posten abgeschoben. Denn eine deutsche Außenpolitik gibt es nicht mehr. Sie wurde von Berlin nach Brüssel abgegeben und darüber hinaus ist Deutschland ohnehin vornehmlich mit sich selber beschäftigt: Klimawandel, Migranten, Islam. Das Land geht seinen eigenen Weg, der nicht mehr der der Nachbarn ist. Es hat sich isoliert. Wozu da einen Außenminister, der sich mit den Nachbarn verständigen müsste?
Wir werden ihre schwer erträgliches Kindergeplärre in den nächsten Monaten daher deutlich seltener hören als in den vergangenen Wochen. Bestenfalls wird es amüsant, wenn sie im nächsten neuen Kleid zu Erdogan reist oder zu Putin und dort von ihrem Klimaziel kündet. Ein paar Stunden Erdkunde wären zuvor allerdings schon angebracht. Wer in Brandenburg wohnt und nicht weiß, wo das Oderbruch liegt, weiß auch nicht, wo Sotschi liegt; falls sie es nicht ohnehin Sushi verwechselt.
Es ist also eine gute Nachricht, dass Annalena Baerbock demnächst Deutschland im Ausland vertritt. Denn auch das wird die Frau, die niemals erwachsen werden wird, sehr gut vermitteln: Dass Deutschland flächendeckend infantilisiert ist. Mit ihr vor Augen merkt das auch der letzte Kollege, wenn er sie am Flugplatz als Vertreter Deutschlands erwartet und sie ihm mit den geflügelten Worten begrüßt: »Ich komme von Deutschland. Sie ja eher vom...«
Vielleicht fragt sich dann sogar der ein oder andre Migrant: Will ich da wirklich hin? Da hin, wo Frauen, die nichts aber auch gar nichts an Erfahrung in Sachen Außenpolitik nachweisen können, einen Ministerposten ergattern? - Wer weiß.
Uns bleibt im schlimmsten Fall noch immer die Freude am Spott, wenn sie uns mit solchen und ähnlich peinlichen Fehltritten den Alltag versüßt. Denn die werden kommen, soviel ist sicher. Denn es ist das einzige, was diese Frau wirklich kann und was sie in diesem Land in diesem Zustand zur Ministerin des Äußeren prädestiniert.


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