Während Gesundheitsminister Karl Lauterbach, in Sozialen Medien mittlerweile auch ›Angstminister‹ genannt, weiter für die Verhängung einer allgemeinen Impfpflicht plädiert, lassen andere die Zwangsmaßnahme ab. Jetzt haben sich 81 Wissenschaftler gegen eine Verpflichtung zur Impfung ausgesprochen.
In einem offenen Brief an die Abgeordneten des Deutschen Bundestags erklären Doktoren, Professoren und Forscher: »Durch eine Impfpflicht werden Grundrechte eingeschränkt, u.a. das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit mit der Gefahr einer Verletzung der Menschenwürde und der Selbstbestimmung.«
Im einzelnen heißt es, dass allein das Ziel des Fremdschutzes eine Einschränkung der verfassungsmäßigen Rechte begründen könne. Ist die Impfung nicht geeignet, andere Personen zu schützen, kann sie nicht erzwungen werden. Es sei aber seit längerem bekannt, dass die Impfung niemanden vor einer Ansteckung schützt. »Menschen mit Impfung sind bei einer Infektion nicht weniger ansteckend als Personen ohne Impfung. Also kann die Impfung keine Infektionsketten unterbrechen.« Der Effekt auf die Krankheitsverläufe ist »geringen« und nimmt »in kurzer Zeit« ab.
Weiter verweisen die Wissenschaftler darauf, dass der Impfstoff ungeeignet ist, vor einer Infektion zu schützen. Schlimmer: »Nach wenigen Wochen hat die Impfung nicht nur keinen positiven Effekt mehr auf die Wahrscheinlichkeit einer Infektion, sondern kann diese Wahrscheinlichkeit sogar erhöhen – wie aktuell Omikron zeigt.«
»Die Erforderlichkeit einer allgemeinen Impfpflicht«, heißt es dann, »ist zu verneinen, weil die besondere Gefährlichkeit von COVID-19 nicht mehr gegeben ist. Mit dem Auftreten der Omikron-Variante gilt, dass die Zahl der Erkrankungen mit schwerem Verlauf das Niveau einer normalen saisonalen Grippe erreicht hat.« Ferner stünden »hochwirksame Therapien sowie präventive Maßnahmen zur Verfügung.« Eine »signifikante Überlastung des Gesundheitswesens« hat nicht stattgefunden und wird auch nicht stattfinden, wie mittlerweile sogar Karl Lauterbach eingestanden hat.
Zu den Risiken des Impfstoffs betonen die 81 Wissenschaftler, die diese nach wie vor unbekannt sind. Die vom Paul-Ehrlich-Institut dokumentierten Nebenwirkungen stünden in einigen Personengruppen in keinem Verhältnis zum Risiko einer Corona-Infektion. Dazu zählen »nicht erfasste« Nebenwirkungen und eine hohe Anzahl »von Todesfällen insbesondere in den mittleren Altersgruppen bis ins Jugendalter hinein, die im zeitlichen Zusammenhang mit den Impfungen steht«.
»Ein Gesetz für eine Impfpflicht«, folgern die Unterzeichner des Briefes, »darf nicht verabschiedet werden, da es zur Erreichung des verfolgten Ziels nicht geeignet, nicht erforderlich, nicht angemessen und damit verfassungswidrig ist.« In sehr persönlichen Worten an die Abgeordneten heißt es schließlich:
»In dem Wissen, wie sehr die Diskussion unsere Gesellschaft in den vergangenen Monaten erschüttert und gespalten hat, bitten wir Sie, die Debatte um die Impfpflicht als Möglichkeit zu nutzen, andere, für unsere Demokratie heilende und versöhnende Wege einzuschlagen.


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