Zwangsgebühren für Unterstützung von Influenzern und Gender-Propaganda

ZDF zahlt für Gender-Werbung

Das ZDF lässt für seine Sendungen reichlich Werbung machen. Auch für Filme, die praktisch keiner sehen will.

»Becoming Charlie« ist eine Propaganda-Produktion von ZDFneo, einem Spartensender des ZDF. »Wer bin ich?«, fragt der Hauptdarsteller, der sich weder als Frau noch als Mann fühlt. »Doch was ist Charlie dann?«, rätselt ZDFneo suggestiv und begibt sich mit der Hauptdarstellerin Lea Drinda auf die »Suche nach der eigenen Identität.«

ZDFneo versteht sich als »öffentlich-rechtliche Programmalternative für 25- bis 49-Jährige«, die Unterhaltung ohne »Trash und Langeweile« wünschen. Doch entweder bevorzugen die allermeisten Zuschauer Trash und Langeweile – oder sie interessieren sich nicht für Propaganda.

Jedenfalls floppten die ersten Teile, die am 24. Mai ab 20 Uhr ausgestrahlt wurden. Nachdem die erste Episode laut DWDL.de noch 190.000 Zuschauer fand, waren es bei der zweiten Episode nur noch 100.000 – also etwa die Hälfte. Zwanzig Minuten später ließen sich nur noch 80.000 vor den Bildschirmen blicken.

Und das lag nicht an der Zielgruppe. In ihr fiel die Reichweite von 70.000 Zuschauern während der ersten Folge auf 20.000 bis 30.000 bei den späteren. Der Marktanteil war mit 0,3 Prozent ähnlich desaströs. Zum Vergleich: 1.1 Millionen Zuschauer guckten einen alten Krimi.

Und dabei hatten die Verwalter der Zwangsgelder in trüber Ahnung Vorkehrung getroffen und Influencer eingekauft, die im Internet hohe Reichweiten haben. Es sei das »erste Projekt«, bei dem wir mit Influencern zusammenarbeiten, heißt es aus Mainz.

Die Influencer-Postings »sind dabei deutlich als Werbung gekennzeichnet«, betont der Sender. Und die kostet Geld. Wie viel? Das will der Sender nicht verraten und behauptet, die Beiträge würden »marktüblich bezahlt«

Das könnten bei Standardpreisen von etwa 2.500 Euro pro 500.000 Fans schon einmal 5.000 Euro für jeden einzelnen Beitrag werden, die unter Umständen zwischen Tampon- und Kondom-Werbung laufen.

»Herausgeputzt, hat nichts genutzt«, muss man nun resümieren. Der Grund ist vielleicht das Durchschnittsalter der Zuschauer: Es liegt laut DWDL.de bei um die 60 Jahre. Da weiß man dann irgendwann, ob man Mann oder Frau ist. Und Kondome und Tampons braucht man auch nicht mehr so oft.

Sven von Storch

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