Indirekt Forderung nach weiteren Impfungen mit AstraZeneca:

Will Drosten nur noch Männer impfen lassen_

Der Virologe und Dauerwarner Christian Drosten warnt die über 50-Jährigen im Stil von Greta Thunberg.

Panik zu verbreiten, gehört zum Geschäfte von Medien und Aktivisten. Erinnert sei an die Panikrede von Greta Thunberg. Auch Christian Drosten, noch vor einem Jahr ein unbekannter Virologe, der in den Katakomben der Charité Viren erforschte – dieser Tage kann er verkünden, für über 50-Jährige würde es »brenzlig«.

Warum ? – Weil die Verimpfung des Vaccins der Firma AstraZeneca gestoppt worden ist und der Hersteller ohnehin nicht in den Mengen liefert, die notwendig sind. Dass der Impfstoff quer durch Europa nicht mehr gespritzt wird hat einen einfachen Grund: Die Zahl der Vorfälle nach der Impfung stieg immer weiter. Das für Impfstoff-Sicherheit zuständige Paul-Ehrlich-Institut, PEI, hatte auch für Deutschland eine Aussetzung der Impfungen mit AstraZeneca empfohlen, da Zusammenhang der gemeldeten Erkrankungen mit der AstraZeneca-Impfung »nicht unplausibel sei«, wie die Zeit berichtet. »Etwa ein Fall wäre zu erwarten gewesen, sieben Fälle waren gemeldet worden.«

Drosten juckt das nicht; er panikt weiter: »Wir werden kurz nach Ostern eine Situation haben wie um Weihnachten herum«, prognostiziert der Virologe unter Berufung auch auf das Robert-Koch-Institut, RKI. Die Situation werde sich im weiteren Verlauf »drastisch erschweren«, weil Mutanten unter uns sind. Und weil es besonders gut wirkt, wird Drosten persönlich: Für die noch weitgehend ungeimpften Jahrgänge ab 50 Jahre wird es »brenzlig«.

Dass es momentan für die Geimpften brenzlig wird, stört den 48-jährigen Drosten ebenfalls nicht. Er zitiert die Statistik, um die Häufung seltener Blutgerinnsel, sogenannter Thrombosen, zu erklären. In Deutschland wurde überwiegend Personen unter 65 Jahren der offenbar gefährliche Impfstoff verabreicht. In England habe man dagegen überwiegend Ältere mit dem Impfstoff behandelt und dort hätte es keine solchen Fälle gegeben. Wäre das nicht erst recht ein Grund, auf das Impfen der unter 65-Jährigen mit dem Stoff von AstraZeneca zu beenden? Und was hat das mit Statistik zu tun ?

Mehr mit Statistik zu tun hat Drostens zweiter Erklärungsversuch: Man habe mehr Frauen geimpft als Männer, da im Pflegebereich mehr Frauen arbeiten als Männer. Zugleich treten Thrombosen generell bei Frauen häufiger auf als bei Männern. Zusammen ergäbe das mehr Fälle von Thrombosen.

Doch ein Blick in die Statistik zeigt: Ja, es erkranken mehr Frauen an Thrombosen – allerdings haben sich die Geschlechter zum einen deutlich angeglichen. Zum anderen könnte Drosten bestenfalls empfehlen, nur noch Männer zu impfen. Ob er das wagt, wagen wir zu bezweifeln.

Sven von Storch

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